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Institut für
Wirtschaftsinformatik/
Communications Engineering
Institut für
Wirtschaftsinformatik/
Communications Engineering

Forschungsbereiche

Unser Institut forscht in folgenden Bereichen:

Articulation Work

„Articulation Work“ ist jener Anteil der gesamten von Menschen durchgeführten Arbeit, der der Abstimmung mit anderen Individuen dient. Diese Abstimmung ist notwendig, um das eigentliche Arbeitsziel erreichen zu können. Jener Teil von Arbeit, der der eigentlichen Zielerreichung dient, wird im hier vorgestellten Erklärungsmodell als „Production Work“ bezeichnet (Fujimura, 1987). „Production Work“ ist komplementär zu „Articulation Work“ zu sehen und umfasst alle Aktivitäten, die der „Wertschöpfung“ im wörtlichen Sinn dienen. „Production Work“ sind also alle Tätigkeiten, die mit der Schaffung jener Werte (oder Ergebnisse) befasst sind, die durch den Arbeitsablauf erreicht werden sollen. Teile eines Arbeitsablaufs dienen also der Zielerreichung an sich („Production Work“). Andere Teile dienen der Abstimmung zwischen den involvierten Akteuren, um ein gemeinsames Verständnis über die jeweiligen Schnittstellen – also die Berührungspunkte zwischen den Tätigkeiten – zu entwickeln. Diese Entwicklung eines gemeinsamen Verständnisses bzw. diese „Koordination“ ist kritisch für den Erfolg von kooperativer Arbeit und wird als „Articulation Work“ bezeichnet.
 
„Articulation Work“ ermöglicht also funktionierende Kommunikation und Zusammenarbeit im eigentlichen Arbeitsablauf. Zentral ist dabei vor allem die gegenseitige Offenlegung der Annahmen aller beteiligten Personen, die den individuellen Arbeitsbeiträgen zugrunde liegen.

eLearning

E-Learning dient dem Ziel, Lernende bei ihrem Lernmanagement aus sozialer und kognitiver Sicht möglichst effektiv zu unterstützen. Dabei spielen Content-Management-Systeme und Soziale Medien eine entscheidende Rolle. Ihre kontextsensitive Verknüpfung ist unser zentrales Forschungsanliegen. Sowohl bei der technischen Revisierung mit Hilfe interoperabler Technologien als auch bei der Konzeption aus didaktischer und lerntheoretischer Sicht werden Ansätze von Annotation bis hin zu Sichtenmanagement verfolgt.

Organisationales Lernen

Organisationales Lernen bezeichnet das Prozessgeschehen in Unternehmen und Institutionen zur Erhöhung und Veränderung der organisationalen Wert- und Wissensbasis, die Verbesserung der Problemlösungskomptenz sowie die Veränderung des gemeinsamen Bezugsrahmens von und für Mitglieder innerhalb der Organisation. In unserer Forschung versuchen wir, beginnend mit Artikulation von Wissen und Ideen, über Lernen und der Pflege einer organisationalen Wissensbasis, bis hin zur Simulation und prototypischen Implementierung von Organisationsabläufen, sämtliche Stakeholder-Gruppen zu qualifizieren und aktiv zu unterstützen.

Adaptive Systeme

Dieser neueste Forschungszweig beschäftigt sich mit adaptiven Systemen, d.h. mit den Möglichkeiten adaptiver BenutzerInnen- und Systemunterstützung. Das Zentrum des Interesses liegt dabei in der Integration von kognitionswissenschaftlichen Erkenntnissen und Usability Engineering zur Generierung von Benutzermodellen.

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