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Wirtschaftliche Polarisierung in Europa - Ursachen und Handlungsoptionen

Die Studie dokumentiert den Prozess einer multi-dimensionalen Polarisierung der Eurozonenländer und bringt die bestehenden ökonomischen Divergenzen mit einem langfristig zentralen Problem in Verbindung, nämlich der strukturellen Polarisierung der Eurozone: Unterschiede bei institutioneller Einbettung und technologischen Kapazitäten sind ein wesentlicher Treiber für eine Divergenz der Lebensstandards zwischen den Ländern der Eurozone. Diese Polarisierung, die bereits vor der Finanzkrise ihren Ausgang genommen, sich jedoch in den letzten zehn Jahren verschärft hat, ist maßgeblich auf einen globalen und vor allem auch europäischen Standortwettbewerb zurückzuführen.

Die Studie liefert Vorschläge für eine kohärente europäische Gesamtstrategie, die nicht nur bestehende Probleme adressiert und die häufig versprochene Aufwärtskonvergenz zwischen den Eurozonenländern möglich macht, sondern bietet auch eine mögliche Grundlage, um zentrale Zukunftsherausforderungen (z.B. Digitalisierung, gesellschaftliche Alterung, Klimawandel oder globaler Handel) auf Basis gemeinsamer europäischer Zielsetzungen zu adressieren.

Offizielle Projekthomepage der Friedrich-Ebert Stiftung

Publikationen

Projektdetails

Das Projekt wurde durch die Friedrich-Ebert Stiftung gefördert.

Projektleitung

Jakob Kapeller

E-Mail

jakob.kapeller@jku.at​​​​​​​

Projektdauer

01/2019-06/2019