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Linzer Schriften
zu Gender und Recht, Band 32
 

Band 32

Weibliche Genitalverstümmelung

Doris Wakolbinger (2005)


Die weibliche Genitalverstümmelung, von der weltweit mehr als 130 Millionen Frauen beziehungsweise Mädchen betroffen sind, wird aus Gründen der Migration zunehmend öffentlich diskutiert. Dieser Debatte steht immer noch große Unwissenheit und Tabuisierung entgegen. Bevor man lang gewachsene kulturelle Traditionen als „barbarisch“ und „menschenverachtend“ abtut, sollte man einen Blick hinter die Kulissen wagen. Die vorliegende Publikation möchte daher zu einer differenzierten Betrachtungsweise verhelfen und gleichzeitig zur Abschaffung der weiblichen Genitalverstümmelung beitragen, denn ihre Anwendung stellt einen klaren Bruch der Menschenrechte dar und zieht vielerorts straf- und asylrechtliche Konsequenzen nach sich.
 

136 Seiten, ISBN 3-85487-922-9