Doktoratsfach Geschichte im Doktoratsstudium Geistes- und Kulturwissenschaften

INFORMATIONEN ZUM DOKTORATSFACH GESCHICHTE

Stand ab Wintersemester 2021/22

 

  1. Ein Doktorat im Fach Geschichte kann an der Johannes Kepler Universität im Doktoratsstudium der Geistes- und Kulturwissenschaften erlangt werden (bei Bezug zu sozial- und wirtschaftswissenschaftlicher Thematik auch im Doktoratsstudium der Sozial- und Wirtschaftswissenschaften, Betreuung durch Institut für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte). Allgemeine Information zu den Doktoratsstudien der JKU finden Sie hier
     
  2. Das Doktoratsstudium der Geistes- und Kulturwissenschaften an der Johannes Kepler Universität Linz dient der Weiterentwicklung der Befähigung zur eigenständigen Forschung. Dazu zählen fachliche Spitzenkenntnisse in einem Bereich der Geistes- und Kulturwissenschaften und vertiefte Kenntnisse in den geistes- und kulturwissenschaftlichen Forschungsmethoden bzw. Theorien zur Durchführung innovativer Forschungsarbeiten im Bereich des Dissertationsgebiets. Das Doktoratsstudium dient damit auch der Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses.
     
  3. Den gesetzlichen Zulassungen gemäß benötigen Sie für die Zulassung in ein Doktoratsstudium ein abgeschlossenes facheinschlägiges Grundstudium.  Für das Doktoratsfach Geschichte gehen wir dabei von einem abgeschlossenen Studium der Geschichte bzw. Geschichte/Lehramt (Master) aus oder – in begründeten Ausnahmefällen – einem fachnahen Studium, in dem ein hoher Anteil an facheinschlägig historischen Lehrveranstaltungen absolviert wurde und/oder gegebenenfalls die Abschlussarbeit sich einer historischen Fragestellung widmete.
     
  4. Um sich für das Doktoratsstudium an der JKU inskribieren zu können, benötigen Sie – als qualitative Zulassungsvoraussetzung – eine provisorische Betreuungszusage, für die Sie Lebenslauf, Beschreibung des Dissertationsvorhabens und ein Motivationspaper vorlegen müssen.
     
  5. Wenn Sie sich für ein Doktoratsstudium an der JKU im Doktoratsfach Geschichte interessieren, sollten Sie somit als erstes das Gespräch mit einem:r potentiellen Betreuer:in suchen, um unverbindlich eine Einschätzung ihrer Interessen und der vorhandenen Kenntnisse und Studienabschlüsse zu erhalten und die Frage einer provisorischen Betreuungszusage abzuklären.
     
  6. Neben der Erfüllung der gesetzlichen und qualitativen Zulassungsvoraussetzungen und einem interessanten Exposé setzen wir auch voraus: die Bereitschaft, sich in einem Doktoratsstudium einzubringen, den Austausch mit Kolleg:innen zu pflegen, Lehrveranstaltungen zu besuchen und Teil der wissenschaftlichen Community zu werden.