Publikationen und Neuerscheinungen am IFZ

Neuerscheinungen

OeZG Bd. 31 Nr. 3 (2020): Gutachten / Begutachtete

Herausgeberinnen: Maria Heidegger, Lisa Pfahl, Gabriele Werner-Felmayer, Regina Thumser-Wöhs
 

Die Beiträge des Bandes beschäftigen sich mit Begutachtungspraktiken verschiedener Epochen und zeigen die Entwicklung des Gutachtens als einen Prozess auf, der zunehmend der Diskussion, Ausverhandlung und dem Einfluss von Wissen und Gegenwissen um soziokulturelle Normen unterliegt. Ausgehend von der Annahme, dass der Medizin in der Klassifikation, Bewertung und Einschätzung bzw. in der Subjektivierung von Einzelnen und Gruppen eine besondere Bedeutung zukommt, rückt insbesondere jenes Verhältnis in den Fokus, das durch die Tätigkeit des Gutachtens zwischen und für Menschen hergestellt wird.

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Zeitwesen
Autobiographik österreichischer Künstlerinnen und Künstler im Spannungsfeld von Politik und Gesellschaft 1900-1945

Autorin: Birgit Kirchmayr
 

Zwischen 1900 und 1945 vollzogen sich in Österreich tiefgreifende gesellschaftliche und politische Veränderungen. Wie nahmen KünstlerInnen sich und ihre Rolle in jener Zeit des Wandels wahr? Wie reagierten sie auf politische Zäsuren und wie positionierten sie sich in den gesellschaftlichen Diskursen der Zeit zwischen Monarchie und Nationalsozialismus?

Birgit Kirchmayr geht diesen Fragen mittels Analyse autobiographischer Dokumente nach, von der veröffentlichten Autobiographie bis hin zu unveröffentlichten Tagebuchaufzeichnungen und Briefen. Im Mittelpunkt stehen die unterschiedlichen Künstlerpersönlichkeiten Alfred Kubin, Oskar Kokoschka, Aloys Wach, Erika Giovanna Klien und Margret Bilger.

Die Verknüpfung von methodischen Ansätzen aus der Biographieforschung mit kulturwissenschaftlichen Zugängen und zeitgeschichtlicher Fragestellung ermöglicht, autobiographische Strategien breit kontextualisiert zu analysieren und manche „Legende vom Künstler" (Ernst Kris) zu dekonstruieren.

 

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Reihen und Zeitschriften

Österreichische Zeitschrift für Geschichtswissenschaften (OeZG)

Die Österreichische Zeitschrift für Geschichtswissenschaften (OeZG) besteht seit 1990. Sie veröffentlicht innovative Beiträge zur Frauen- und Geschlechtergeschichte, Kulturgeschichte, Wissenschaftsgeschichte, Sozialgeschichte, Wirtschaftsgeschichte und Politikgeschichte. Empirische Studien beziehen sich überwiegend auf den europäischen Raum, global vergleichende Studien sind willkommen. Wissenschaftskonzepte, Theorien und Methoden werden in den Aufsätzen und auch in Gesprächen mit ForscherInnen, in Werkstattberichten aus laufenden Projekten und in Review-Essays diskutiert. Die AutorInnen kommen aus dem deutschen, englischen, romanischen und slawischen Sprachraum. Ein doubleblind Peer-Review-Verfahren und ein internationaler Beirat dienen der Qualitätssicherung. Die OeZG ist seit 2011 im ERIH (European Refence Index for the Humanities) in der Disziplin History in die höchste Kategorie (Int 1) gereiht.

Regina Thumser-Wöhs ist geschäftsführende Mitherausgeberin der OeZG.

Zur OeZG: https://www.univie.ac.at/Wirtschaftsgeschichte/oezg/ 

zeitgeschichte

Die Zeitschrift zeitgeschichte versteht sich als wissenschaftliches Diskussionsorgan mit großer inhaltlicher Breite. Beiträge zur Politik-, Wirtschafts-, Sozial-, Frauen-, und Geschlechter-, Ideen- und Kulturgeschichte stehen für die inhaltliche Vielfalt. Zeitgeschichte umfasst im Sinne der Zeitschrift nicht nur die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts, es werden auch jüngere und gegenwartsorientierte Fragestellungen behandelt und kontroverse Themen berücksichtigt. Regelmäßige Besprechungen neuerer Literatur gehören zum Standardprogramm der zeitgeschichte. Die Publikation versteht sich auch als Chance für den wissenschaftlichen Nachwuchs. Alle zur Veröffentlichung eingereichten Beiträge durchlaufen ein Peer-Review-Verfahren, ein Kreis von RedakteurInnen sorgt für die Einhaltung internationaler wissenschaftlicher Standards und die damit verbundene Aktualität. Die Zeitschrift erscheint sechsmal pro Jahr und wird vom Verein zur wissenschaftlichen Aufarbeitung der Zeitgeschichte an der Universität Wien (Institut für Zeitgeschichte) herausgegeben.

Birgit Kirchmayr und Rudolf Ardelt sind Redakteure der zeitgeschichte.

Homepage: http://www.verein-zeitgeschichte.univie.ac.at/zeitschrift-zeitgeschichte/

Böhlaus Zeitgeschichtliche Bibliothek

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