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WS 2015 / 2016

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Kommentiertes LVA-Verzeichnis WS 2015

 

Änderungen vorbehalten!
Die aktuellen Termine und Räume entnehmen Sie bitte dem KUSSS!

Dies ist keine vollständige Liste aller Lehrveranstaltungen unseres Instituts. Diese finden Sie unter KUSSS LVAs Institut für Philosophie und Wissenschaftstheorie

 

LVA.Nr.: 237.125  [2EGPHILK]

Grundlagen der Philosophie

Leitung: O.Univ.-Prof. Dr. Volker Gadenne

Kurs, wöchentl., Std. 2, ECTS 3
Beginn: 14.10.2015
Termine: Mi. 13.45 - 15.15 Uhr
Raum: KEP 1

Studienpläne:
Kulturwissenschaften Bachelor (§ 4 Pflichtfach Grundlagen kulturwissenschaftlicher Disziplinen);
WiWi Bachelor (§ 5 Wahlfächer Ergänzungsfach Wirtschaftsphilosophie);
WiWi Diplom neu (§ 12 bzw. § 13 Pflicht- bzw. Wahl-Ergänzungsfach Modul Wirtschaftsphilosophie, 2. Abschnitt);
WiWi Diplom alt (=Kurs Wissenschaftsphilosophie für Wirtschaftswissenschaften);
Wipäd (§ 6 Studienschwerpunkt "Wirtschaftsphilosophie und -geschichte" bzw. Freie Studien­leistungen);
Sozialwirtschaft Diplom (=Kurs Wissenschaftstheorie: Grundlagen);
Soziologie Diplom alt (=VU Grundlagen der Philosophie und Wissenschaftstheorie);
Soziologie Bachelor (§ 5 Wahlfächer, Ergänzende Wahlfächer Philosophie und Wissen­schafts­theorie);
Soziologie Master (§ 5 Wahlfächer, Ergänzende Wahlfächer Philosophie und Wissen­schafts­theorie)

Beschreibung:
Einführung in das philosophische Denken, die Grundprobleme und Denkrichtungen der Philosophie. Zu den behandelten Inhalten gehören: Wozu Philosophie? Philosophie als Voraussetzung der Einzelwissenschaften. Grundprobleme der Philosophie, z. B.: Was ist Erkenntnis? Wie kann Moral begründet werden? Was ist der Mensch? Kann man metaphysische Fragen (Existenz Gottes, Willensfreiheit) beantworten? Philosophische Disziplinen: Erkenntnis- und Wissenschaftstheorie, Ethik, Philosophie des Geistes, Sprachphilosophie.

Literatur:

  • Als eine erste, sehr kurze Einführung in philosophische Probleme ist zu empfehlen:
    Nagel, T.: Was bedeutet das alles? Stuttgart 1990.
  • Ein klassisches Werk über Grundprobleme der Philosophie ist:
    Russell, B.: Probleme der Philosophie, Frankfurt am Main 1967.
  • Eine gute Einführung in das philosophische Denken und Argumentieren gibt:
    Rosenberg, J. F.: Philosophieren. Ein Handbuch für Anfänger, Frankfurt am Main 1984.
  • Einen Überblick über wichtige philosophische Begriffe, Disziplinen und Denkrichtungen gibt das Fischer-Lexikon Philosophie
 

LVA.Nr.: 237.132  [2EGPHILK]

Grundlagen der Philosophie

MUSSS O.C.

Leitung: Dr.in Elisabeth Menschl

Kurs, wöchentl., Std. 2, ECTS 3
Beginn: 05.10.2015
Präsenztermine: Mo. 13.45 - 15.15 Uhr
Raum: HS 16/15 (siehe KUSSS)

Studienpläne:
Kulturwissenschaften Bachelor (§ 4 Pflichtfach Grundlagen kulturwissenschaftlicher Disziplinen);
WiWi Bachelor (§ 5 Wahlfächer Ergänzungsfach Wirtschaftsphilosophie);
WiWi Diplom neu (§ 12 bzw. § 13 Pflicht- bzw. Wahl-Ergänzungsfach Modul Wirtschaftsphilosophie, 2. Abschnitt);
WiWi Diplom alt (=Kurs Wissenschaftsphilosophie für Wirtschaftswissenschaften);
Wipäd (§ 6 Studienschwerpunkt "Wirtschaftsphilosophie und -geschichte" bzw. Freie Studienleistungen);
Sozialwirtschaft Diplom (=Kurs Wissenschaftstheorie: Grundlagen);
Soziologie Diplom alt (=VU Grundlagen der Philosophie und Wissenschaftstheorie);
Soziologie Bachelor (§ 5 Wahlfächer, Ergänzende Wahlfächer Philosophie und Wissen­schafts­theorie);
Soziologie Master (§ 5 Wahlfächer, Ergänzende Wahlfächer Philosophie und Wissen­schafts­theorie)

Beschreibung:
Einführung in das philosophische Denken, die Grundprobleme und Denkrichtungen der Philosophie. Zu den behandelten Inhalten gehören: Wozu Philosophie? Philosophie als Voraussetzung der Einzelwissenschaften. Grundprobleme der Philosophie, z. B.: Was ist Erkenntnis? Wie kann Moral begründet werden? Was ist der Mensch? Kann man metaphysische Fragen (Existenz Gottes, Willensfreiheit) beantworten? Philosophische Disziplinen: Erkenntnis- und Wissenschaftstheorie, Ethik, Philosophie des Geistes, Sprachphilosophie.

Literatur:

  • Als eine erste, sehr kurze Einführung in philosophische Probleme ist zu empfehlen:
    Nagel, T.: Was bedeutet das alles? Stuttgart 1990.
  • Ein klassisches Werk über Grundprobleme der Philosophie ist:
    Russell, B.: Probleme der Philosophie, Frankfurt am Main 1967.
  • Eine gute Einführung in das philosophische Denken und Argumentieren gibt:
    Rosenberg, J. F.: Philosophieren. Ein Handbuch für Anfänger, Frankfurt am Main 1984.
  • Einen Überblick über wichtige philosophische Begriffe, Disziplinen und Denkrichtungen gibt das Fischer-Lexikon Philosophie
 

LVA.Nr.: 237.126  [1ESPHILK]

Spezialthemen der Philosophie

Angewandte Ethik

Leitung: Dr.in Elisabeth Menschl
Mag.a Sandra Schachl

Kurs, wöchentl., Std. 2, ECTS 3
Beginn: 05.10.2015
Termine: Mo. 12.00 - 13.30 Uhr
Raum: HS 2

Studienpläne:
WiWi Bachelor (§ 5 Wahlfächer Ergänzungsfach Wirtschaftsphilosophie);
WiWi Diplom neu (§ 12 bzw. § 13 Pflicht- bzw. Wahl-Ergänzungsfach Modul Wirtschaftsphilosophie, 2. Abschnitt);
Wipäd (§ 6 Studienschwerpunkt "Wirtschaftsphilosophie und -geschichte" bzw. Freie Studienleistungen);
Soziologie Diplom alt (=SE Spezialthemen der Philosophie und Wissenschaftstheorie);
Soziologie Bachelor (§ 5 Wahlfächer, Ergänzende Wahlfächer Philosophie und Wissen­schafts­theorie);
Soziologie Master (§ 5 Wahlfächer, Ergänzende Wahlfächer Philosophie und Wissen­schafts­theorie);
Sozialwirtschaft Master (Schwerpunkt Ökonomie und Philosophie: Spezialgebiete)

In den Studienrichtungen Soziologie, Sozialwirtschaft, Wipäd u. WiWi Bachelor ist das SE "Grundlegende Texte der Philosophie" für den KS "Spezialthemen der Philosophie" anrechenbar.

Beschreibung:
Die angewandte Ethik, oder auch praktische Ethik, beschäftigt sich mit der Anwendung von moralischen Prinzipien der normativen Ethik auf konkrete moralische Konfliktfälle und Entscheidungen. Die ersten Veröffentlichungen zu diesem jungen Teilgebiet der Ethik gab es 1974 zur Medizinethik bzw. 1977 zur Bioethik. Seither hat sich die angewandte Ethik stürmisch entwickelt spielt heute eine entscheidende Rolle innerhalb der praktischen Philosophie.
Sie lässt sich grob in folgende Untergebiete einteilen:
Berufsethik
Bioethik
Feministische Ethik (= Ethik und Geschlechterdifferenz)
Genethik
Medienethik
Medizinethik
Ökologische Ethik (= Umweltethik)
Pädagogische Ethik
Politische Ethik
Psychologische Ethik
Rechtsethik
Sozialethik
Technikethik
Tierethik
Wirtschaftsethik
Wissenschaftsethik

 

LVA.Nr.: 237.145  [1EWISAK]

Wissenschaftliches Arbeiten

Leitung: Dr.in Elisabeth Menschl
Dr.in Terje Tüür-Fröhlich

Kurs, Block, Std. 2, ECTS 3
Beginn: 07.10.2015
Termine: Mi. 12.00 - 15.15 Uhr
Raum: HS 16

Studienpläne:
WiWi Bachelor (§ 4 Pflichtfach "Wissenschaftliches Arbeiten und Gender Studies");
WiWi Diplom neu (§ 12 Pflichtergänzungsfach Modul "Wissenschaftliches Arbeiten und Gender Studies", 1. Abschnitt);
Sozialwirtschaft Bachelor (§ 4 Abs.5 Ergänzungs­fach Modul Wissenschaftliches Arbeiten und Gender Studies);
Sozialwirtschaft Diplom (=Kurs Integrative Lehrveranstaltung)

Beschreibung:
Gegenstand der LVA sind die Grundbegriffe der Wissenschaftstheorie sowie Techniken wissenschaftlichen Arbeitens.

Zentrale Inhalte: Datenbankrecherchen, wissenschaftliches Schreiben, Wissenschafts­evaluation, ethische Richtlinien; Erklärung, Vorhersage und Gestaltung, Theorie und Modell, Hypothesen­prüfung, Werturteils­problematik.

Erfordernisse:
Absolvierung aller Tests und Gruppenarbeiten inkl. Präsentation

 

LVA.Nr.: 237.150  [2SMPWS]

Philosophie und Wissenschaftstheorie

Leitung: O.Univ.-Prof. Dr. Volker Gadenne

Seminar, wöchentl., Std. 2, ECTS 6
Beginn: 14.10.2015
Termine: Mi. 15.30 - 17.00 Uhr
Raum: HS 17

Studienpläne:
Soziologie Diplom alt (=SE Seminar Wissenschaftsphilosophie der Sozialwissenschaften);
Soziologie Bachelor (§ 5 Wahlfächer, Ergänzende Wahlfächer Philosophie und Wissen­schafts­theorie);
Soziologie Master (§ 5 Wahlfächer, Ergänzende Wahlfächer Philosophie und Wissen­schafts­theorie)

Beschreibung:
In dieser LVA werden philosophische Fragen der Sozialwissenschaften behandelt. Dazu gehören unter anderem: empirische Wissenschaft und Philosophie; die Rationalität wissenschaftlicher Erkenntnis, die Struktur sozialwissenschaftlicher Theorien; die Prüfung von Theorien; Erklären und Verstehen; die Reduzierbarkeit soziologischer auf psychologische Gesetze; die Konstruktion sozialer Wirklichkeit; die Rolle von Werturteilen; der ontologische Status von Regeln und Normen.

 

LVA.Nr.: 237.160  [928MRSMMRMK10]

Methodologie - Reflexion der sozialwissenschaftlichen Methoden

Leitung: O.Univ.-Prof. Dr. Volker Gadenne

Kurs, wöchentl., Std. 2, ECTS 6
Beginn: 13.10.2015
Termine: Di. 15.30 - 17.00 Uhr
Raum: MT 128

Studienplan:
Sozialwirtschaft Master (§ 4 Pflichtfächer)

Beschreibung:
Gegenstand der LVA sind philosophische und wissenschaftstheoretische Themen, die für die Sozialwissenschaften von besonderer Bedeutung sind. Hierzu gehören unter anderem: Besonderheiten sozialwissenschaftlicher Gesetze und Theorien; Erklären und Verstehen menschlicher Handlungen; die Frage der Reduzierbarkeit soziologischer auf psychologische Gesetze; die Konstruktion sozialer Wirklichkeit; die Rolle von Werturteilen; der ontologische Status von Regeln und Normen. Zur Erarbeitung dieser Inhalte werden zum einen klassische philosophische Texte herangezogen, zum anderen werden Themen aus der aktuellen Fachdiskussion aufgegriffen.

Ziel des Faches:
Die philosophischen bzw. wissenschaftstheoretischen Voraussetzungen der Sozialwissenschaften sollen erarbeitet und reflektiert werden. Die Studierenden sollen die Fähigkeit erwerben, sozialwissenschaftliche Forschungsergebnisse in Bezug auf ihren Erkenntniswert und ihre Anwendbarkeit kritisch zu beurteilen.

 

LVA.Nr.: 237.331  [3DOK]

Wissenschaftstheorie

für DissertantInnen

Leitung: O.Univ.-Prof. Dr. Volker Gadenne
A.Univ.-Prof. Dr. Gerhard Fröhlich

Intensivierungskurs, Block, Std. 2, ECTS 6
Beginn: 28.10.2015
Termine: Mi. 18.00 - 21.00 Uhr
Raum: HS 3

Studienpläne:
Doktoratsstudium SoWi neu (ab 01.08.2009);
Doktoratsstudium SoWi alt (=Grundlagen wissenschaftl. Arbeitens);
Doktoratsstudium der Geistes- und Kultur­wissenschaften

Beschreibung:
In dieser Veranstaltung werden Grundlagen der Forschung (Wissenschafts­theorie, Wissenschafts­forschung, Wissenschafts­ethik) dargestellt und anhand einzelner Dissertationen diskutiert.

Aus dem Themenkatalog: Was ist wissenschaftliches Wissen? Grundlagen der Prüfung von Theorien. Wissenschaftliche Redlichkeit vs. wissenschaftliches Fehlverhalten; Qualitative und quantitative Evaluation wissenschaftlicher Arbeiten (Peer Review; Impact Faktoren). Entwicklung und Funktionen des wissenschaftlichen Publikationssystems. Der soziale und öffentliche Charakter wissenschaftlicher Methoden. Kunst und Technik wissenschaftlichen Schreibens.

Literatur:

  • Becker, Howard S. (1994) Die Kunst des professionellen Schreibens. Frankfurt
  • Biagioli, M. (Ed., 1999): The Science Studies Reader. New York & London
  • Chalmers, A. (1986): Wege der Wissenschaft. Berlin
  • Cummings, L. L. / Frost, P. J. (Ed., 1995): Publishing in the Organizational Sciences. London
  • Felt, U. et al. (Eds., 1995): Wissenschaftsforschung. Eine Einführung. Frankfurt / New York
  • Fröhlich, G. (2003): Der soziale und öffentliche Charakter der wissenschaftlichen Methoden. Linz
  • Musgrave, A. (1993): Alltagswissen, Wissenschaft und Skeptizismus. Tübingen
 

LVA.Nr.: 237.332  [3DPHILS]

Doktoratsseminar Philosophie

für DissertantInnen

Leitung: A.Univ.-Prof. Dr. Gerhard Fröhlich

Seminar, Block, Std. 2, ECTS 6
Beginn: 16.10.2015
Termine: Fr. 15.30 - 19.45 Uhr
Raum: HT 177F

Studienpläne:
Doktoratsstudium SoWi neu (ab 01.08.2009);
Doktoratsstudium der Geistes- und Kultur­wissenschaften

Beschreibung:
In dieser LVA werden auf fortgeschrittenem Niveau Themen aus Philosophie, Wissenschafts­theorie oder Wissenschafts­forschung behandelt, die einen Bezug einerseits zu den Forschungen am Institut, andererseits zu den Dissertationen der Studierenden haben.

 

LVA.Nr.: 237.333  [3DPHILKS]

Dissertationskolloquium Philosophie

Leitung: O.Univ.-Prof. Dr. Volker Gadenne
A.Univ.-Prof. Dr. Gerhard Fröhlich
A.Univ.-Prof. Dr. Evelyn Schuster

Seminar, Block, Std. 2, ECTS 6
Zeit und Raum: nach Übereinkunft

Studienpläne:
Doktoratsstudium SoWi alt;
Doktoratsstudium SoWi neu (ab 01.08.2009);
Doktoratsstudium der Geistes- und Kultur­wissenschaften

Im Doktoratsstudium der Sozial- und Wirtschaftswissenschaften ist die Wahl eines Grenzgebietes zu Philosophie/ Wissenschaftstheorie/ Wissenschaftsphilosophie als Dissertationsfach möglich und damit die Betreuung der Dissertation am Institut für Philosophie und Wissenschaftstheorie.

Nähere Details auf Anfrage bei den Professoren.

 

LVA.Nr.: 237.109  [2EWPDP]

Diplomandenseminar Philosophie und Wissenschafts­theorie

Leitung: A.Univ.-Prof. Dr. Gerhard Fröhlich
Dr.in Elisabeth Menschl
Dr.in Terje Tüür-Fröhlich

Seminar, Block, Std. 2, ECTS 4
Zeit und Raum: nach Übereinkunft

Es ist in zahlreichen sozial- und wirtschaftswissenschaftlichen Studiengängen möglich, eine Diplomarbeit am Institut für Philosophie und Wissenschaftstheorie zu verfassen.

Nähere Details auf Anfrage bei den Professoren.

 

LVA.Nr.: 237.100  [2EKMPSE]

Zentrale Themen der Kultur- und Medien­theorie/-philosophie

Kultur als Kapital (Pierre Bourdieu)

Leitung: Dr.in Terje Tüür-Fröhlich
A.Univ.-Prof. Dr. Gerhard Fröhlich

Seminar, 14-tägig, Std. 2, ECTS 4.5
Beginn: 15.10.2015
Termine: Do. 15.30 - 18.45 Uhr
Raum: HF 9901

Studienpläne:
Kulturwissenschaften Bachelor (Kulturwissenschaftliches Spezialisierungsfach - Modul "Medien, Kultur und Kommunikation - Vertiefung");
Kulturwissenschaften Bachelor (Kulturwissenschaftliches Ergänzungsfach - Modul "Kultur- und Medientheorie/-philosophie für Kulturwissen­schaf­terInnen");
Soziologie Diplom alt (Halbfach im 2. Studienabschnitt);
Soziologie Bachelor (§ 5 Wahlfächer, Ergänzende Wahlfächer Kultur- und Medientheorie);
Soziologie Master (§ 5 Wahlfächer, Ergänzende Wahlfächer Kultur- und Medientheorie);

KLASSENFREIE LV - kann (mit je unterschiedlichen Untertiteln) beliebig oft inskribiert und mit einem Scheinerwerb abgeschlossen werden. Auch für DissertantInnen geeignet.

Beschreibung:
Einführung in die Grundbegriffe der Kulturtheorie bei Pierre Bourdieu: Kapital, Habitus, Feld, Symbol. In verschiedenen sozialen Feldern (wie Wirtschaft, Wissenschaft, Kunst, Religion, Politik) sind, so Bourdieu, unterschiedliche Kapitalsorten hoch im Kurs: Neben dem klassischen ökonomischen Kapital unterscheidet Bourdieu Sozialkapital (Handlungsressourcen, die wir aus der Teilhabe an Beziehungsnetzen ziehen), Kulturkapital (einverleibtes: Wissen, praktische Fähigkeiten; in Büchern, Geräten etc. vergegenständlichtes; als Bildungstitel institutionalisiertes). Die Creme de là Creme der Kapitalsorten ist das symbolische Kapital: Ehre, Prestige, Anerkennung, Reputation. Anerkennung beruht auf Verkennung: Das Geheimnis von Kunst, Wissenschaft, Religion ist ihre vorgebliche Interesselosigkeit, die Leugnung ihres Kapitalcharakters.

Was können wir mit dieser abstrakten Begrifflichkeit anfangen? Bourdieu hält die Hoffnung, über Bildung die Gesellschaft egalitärer zu machen, weitgehend für eine Illusion: denn vom »Titel« zu einer »Stelle« benötige man auch Sozialkapital und ökonomisches Kapital. Empfehlenswert ist die Lektüre Bourdieus daher vor allem für AufsteigerInnen - welche von einem Feld in ein anderes wechseln, für das sie nicht unbedingt das erforderliche Kulturkapital und vor allem nicht den passenden »Habitus« (die generativen Gewohnheiten, die uns »Kreativität in Grenzen« ermöglichen) in ihren Herkunftsfamilien erworben haben und die hinter die Schliche der Bluff-, Distanzierungs-, vor allem Distinktionstechniken der Oberschicht kommen wollen.

Unter Distinktion versteht Bourdieu die soziale Abhebung. Distinktiv sind in jedem Feld andere Praktiken und Objekte; diese wechseln auch im Lauf der Zeit - denn nur rares, seltenes bleibt distinktiv. Im Gegensatz zur Bildungsbeflissenheit der Kleinbürger sei den Oberschichtangehörigen der »Sinn für Distinktion«, d. h. das Gespür für die wertvollen Investitionen (Ausbildung, Restaurants, Kunstpräferenzen etc.) zueigen. Symbolkapital ist der Reichtum an Unterscheidungszeichen (Praktiken etc.), die positive soziale Abhebung mit sich bringen.

Pierre Bourdieu können wir als einen der produktivsten Ketzer der Philosophie (die er studierte) und der Soziologie (in die er mehr oder minder gegen seinen Willen hineingeriet) bezeichnen. Bourdieu ist ein Querdenker, er denkt und forscht quer zu den eingefahrenen Abschottungen - ob ganzer wissenschaftlicher Disziplinen oder einzelner Lehrgebäude (Paradigmen). Er ist ein Stifter von »Mesalliancen« zwischen Konzepten höchst unterschiedlicher Herkunft, dessen Anregungspotential noch überhaupt nicht ausgeschöpft ist.

Basisliteratur:

  • Bourdieu, Pierre, 1987: Die feinen Unterschiede. Kritik der gesellschaftlichen Urteilskraft. Ffm. (stw 658)
  • Fröhlich, Gerhard, 1994: Kapital, Habitus, Feld, Symbol. Grundbegriffe der Kulturtheorie Pierre Bourdieus, in: Ingo Mörth/Gerhard Fröhlich: Das symbolische Kapital der Lebensstile. Frankfurt / New York (Campus Verlag)
  • Fröhlich, Gerhard/Rehbein, Boike, Hrsg., 2009: Bourdieu-Handbuch. Leben - Werk - Wirkung. Stuttgart (Metzler-Verlag)
  • Mörth, Ingo / Fröhlich, Gerhard: HyperBourdieu©WorldCatalogueHTM http://HyperBourdieu.jku.at
 

LVA.Nr.: 237.118  [2SWFSE]

Zentrale Themen der Wissenschafts­forschung

(Un)konventionelle Wissenschaftskommunikation

Leitung: Dr.in Terje Tüür-Fröhlich

Seminar, 14-tägig, Std. 2, ECTS 4.5
Beginn: 07.10.2015
Termine: Mi. 15.30 - 18.45 Uhr
Raum: HT 177F

Studienpläne:
Kulturwissenschaften Bachelor (Kulturwissenschaftliches Spezialisierungsfach - Modul "Wissen und Technologie - Vertiefung");
Kulturwissenschaften Bachelor (Kulturwissenschaftliches Ergänzungsfach - Modul "Wissenschaftsforschung für Kulturwissen­schaf­terInnen");
Soziologie Diplom alt (Halbfach im 2. Studienabschnitt);
Soziologie Bachelor (§ 5 Wahlfächer, Ergänzende Wahlfächer Wissenschafts­forschung);
Soziologie Master (§ 5 Wahlfächer, Ergänzende Wahlfächer Wissenschafts­forschung);

KLASSENFREIE LV - kann (mit je unterschiedlichen Untertiteln) beliebig oft inskribiert und mit einem Scheinerwerb abgeschlossen werden. Auch für DissertantInnen geeignet.

Beschreibung:
Das System der konventionellen wissenschaftlichen Kommunikation (closed access Journale, verknüpft mit quantitativer und qualitativer Evaluation) zeigt erhebliche Krisen­symptome: Laufend verbreiten sich über das Internet neue Protest­initiativen (Petitionen, Deklarationen) von WissenschaftlerInnen. Einige Beispiele: Open-Access-Deklarationen, Elsevier-Boykott­aufrufe, Proteste gegen Uni-Rankings und Journal Impact Faktor, von Taiwan bis Deutschland; Initiativen wie DORA – die San Francisco Declaration on Research Assessment, in den Medien bereits als "Kriegserklärung gegen den Impact Faktor" tituliert. Zugleich haben sich kritische Blogs und WWW-Plattformen erfolgreich etabliert, welche die offiziellen Journale in ihre Pflicht nehmen und auf Retractions (Rückzug gefälschter Studien) und Kritik spezialisiert sind, wie PubPeer und RetractionWatch. Auch Lobbyismus bzw. Korruption in den Wissenschaften und andere Fehl­entwicklungen werden von solchen selbstorganisierten Initiativen ins Blickfeld gerückt und transparenter gemacht. In diesem Kontext werden die Funktionen und der Impact kritischer selbstorganisierter Wissenschafts­blogs in der informellen und formalen wissenschaftlichen Kommunikation und Evaluation diskutiert.

 

LVA.Nr.: 237.905  [307GLKDSDKS12]

Spezialthemen der Kulturwissenschaften

Visuelle Medienkompetenz und Medienethik

Leitung: A.Univ.-Prof. Dr. Gerhard Fröhlich
Mag. Andreas Vogl

Seminar, 14-tägig, Std. 2, ECTS 3
Beginn: 14.10.2015
Termine: Mi. 15.30 - 18.45 Uhr
Raum: HS 14

Studienpläne:
Kulturwissenschaften Bachelor (Pflichtfach, Teil der StEOP)

Beschreibung:
"Me-tis Schüler Do verfocht den Standpunkt, man müsse an allem zweifeln, was man nicht mit eigenen Augen sähe. Er wurde wegen dieses negativen Standpunkts beschimpft und verließ das Haus unzufrieden. Nach einer kurzen Zeit kehrte er zurück und sagte auf der Schwelle: Ich muß mich berichtigen. Man muß auch bezweifeln, was man mit eigenen Augen sieht. ..."
Bertolt Brecht: Me-ti, Buch der Wendungen. Ffm 1992 (Suhrkamp, 7. Aufl.), 92

80% der Informationen, die wir tagtäglich aufnehmen, bestehen aus Bildern im weitesten Sinne des Wortes. Neben den klassischen Medien wie Graphik, Fotographie und Film, den elektronischen Medien wie Video und Fernsehen, liefern uns digitale Medien "Technobilder" (so der Kultur- und Medienphilosoph Vilém Flusser), das heißt, Visualisierungen mathematischer Formeln & Daten. Trotz dieses extensiven Medienangebots sind wir jedoch "Bilderanalphabeten" (Flusser) geblieben: Es mangelt uns an den Fähigkeiten und an den Werkzeugen, die Konstruktion und Manipulation visueller Informationen zu durchschauen.

In dieser LV möchten wir daher die theoretischen und praktischen Medienkompetenzen der TeilnehmerInnen fördern. Ein Schwerpunkt soll dabei auf den allüberall grassierenden Visualisierungen wissenschaftlicher Information liegen: Es begann vielleicht mit Landkarten, in denen der Äquator von der Mitte der Erdkugel hinuntergerutscht ist, und die Nordhalbkugel enorm aufgebläht wird; heute haben wir alle schon Animationen von Schwarzen Löchern, Mars-Landschaften und viele andere Artefakte gesehen. Alle diese Vorstellungen haben sich in uns festgesetzt, als feststehende Fakten, und beeinflussen uns in unserer Weltsicht, z.B. in unserem Eurozentrismus.

Doch auch im ganz banalen Alltag werden wir von Techno-Bildern verfolgt, die uns emotional und körperlich beeinflussen, ob wir es wollen oder nicht. Gemeint sind die künstlichen, übermenschlich schönen bzw. schlanken Körper und Gesichter (Stichwort "digitale Schönheit"), die vielfach sogar zu massiven Essstörungen führen und medienethisch äußerst bedenklich sind.

Weitere Themenvorschläge der TeilnehmerInnen sind willkommen.

 

LVA.Nr.: 237.121  [1EESPK]

Einführung in die Sozialphilosophie

Leitung: Priv.-Doz. Dr. Jakob Kapeller

Kurs, wöchentl., Std. 2, ECTS 3
Beginn: 05.10.2015
Termine: Mo. 15.30 - 17.00 Uhr
Raum: HS 3

Studienpläne:
Sozialwirtschaft Bachelor (§ 5 Wahlfächer "Vertiefung Gesellschafts- und Sozialpolitik");
Sozialwirtschaft Diplom (=KS Grundlagen der Sozialphilosophie);
Soziologie Diplom (Halbfach im 2. Studienabschnitt, äquivalent mit "Grundlagen der Sozial­philosophie");
Soziologie Bachelor (§ 5 Wahlfächer, Ergänzende Wahlfächer Sozialphilosophie);
Soziologie Master (§ 5 Wahlfächer, Ergänzende Wahlfächer Sozialphilosophie);
Kulturwissenschaften Bachelor (Kulturwissenschaftliches Ergänzungsfach);
WiWi Bachelor (§ 5 Wahlfächer Ergänzungsfach Sozialwissenschaftliche/Sozialwirtschaftliche Vertiefung - Sozialphilosophie (Modul));
WiWi Diplom neu (Sozialwiss. Modul lt. § 12, Abs. 1 bzw. § 13);
WiWi Diplom alt (Sozialwiss. Modul lt. § 15, Abs. 9)

Beschreibung:
Einführung in die Sozialphilosophie

 

LVA.Nr.: 237.122  [1EAPSI]

Ausgewählte Probleme der Sozialphilosophie

Leitung: Priv.-Doz. Dr. Jakob Kapeller

Intensivierungskurs, Block, Std. 1, ECTS 3
Beginn: 09.10.2015
Termine: Fr. 10.15 - 17.00 Uhr
Raum: MT 127

Studienpläne:
Sozialwirtschaft Bachelor (§ 5 Wahlfächer "Vertiefung Gesellschafts- und Sozialpolitik");
Sozialwirtschaft Diplom (=KS Aktuelle Themen der Sozial­philosophie: Gender Studies);
Soziologie Bachelor (Wahlfach Sozialphilosophie);
Soziologie Master (Wahlfach Sozialphilosophie);
Kulturwissenschaften Bachelor (Kulturwissenschaftliches Ergänzungsfach "Sozial­philosophie");
WiWi Bachelor (§ 5 Wahlfächer Ergänzungsfach Sozialwissenschaftliche/Sozialwirtschaftliche Vertiefung - Sozial­philosophie);
WiWi Diplom neu (Sozialwissenschaftliches Modul lt. § 12, Abs. 1 bzw. § 13);
WiWi Diplom alt (Sozialwissenschaftliches Ergänzungsfach lt. § 15, Abs. 9)

Beschreibung:
Ausgewählte Probleme der Sozialphilosophie

 

LVA.Nr.: 237.020  [307EMAPGTPS10]

Grundlegende Texte der Philosophie

Von Platon bis Rawls - Staat - Vertrag - und Eigentumstheorien

Leitung: Dr.in Elisabeth Menschl

Seminar, wöchentl., Std. 2, ECTS 3
Beginn: 08.10.2015
Termine: Do. 12.00 - 13.30 Uhr
Raum: K 112A

Studienpläne:
Kulturwissenschaften Bachelor (Kulturwissenschaftliches Kernfach Philosophie)

In den Studienrichtungen Soziologie, Sozialwirtschaft, Wipäd u. WiWi Bachelor ist das SE "Grundlegende Texte der Philosophie" für den KS "Spezialthemen der Philosophie" anrechenbar.

Beschreibung:
Das Seminar soll zur selbstständigen, reflektierten Auseinandersetzung mit philosophischen Texten und Positionen befähigen.