Band 8: Pilgerstorfer, Öffentlich-rechtliche Bodensanierung und zivilrechtlicher Ausgleich

Von

Dr. Franz Pilgerstorfer

Die bibiographischen Daten:

MANZ Verlag
1. Auflage, 1999
XXXII, 444 Seiten, broschiert,
€ ,--
ISBN:

Zum Inhalt:

Der Autor dieses Bandes beschäftigt sich mit Rechtsfragen der Sanierung kontaminierter Böden. Die juristische Bewältigung von Bodenkontaminationen, insbesondere der sogenannten "Altlasten", hat sehr häufig in einem schwierigen Schnittbereich zwischen öffentlichem Recht und Privatrecht zu erfolgen. Die dabei auftretenden zahlreichen Rechtsprobleme sind oft sehr komplex und, hält man sich etwa die Zahl der bekannten "Altlasten" sowie die damit verbundenen enormen Umweltbelastungen und exorbitant hohen Sanierungskosten vor Augen, von zunehmender praktischer Bedeutung.

Die Arbeit ist in drei Teile gegliedert:

  • Öffentlich-rechtliche Sanierungsverantwortlichkeiten
  • Zivilrechtliche Ausgleichsansprüche
  • Regress des Bundes nach § 18 ALSG

Ausgehend von der Frage, wer nach öffentlichem Recht zur Sanierung von Bodenkontaminationen verpflichtet ist, wird erörtert, inwieweit demjenigen, der die erforderlichen Sanierungsmaßnahmen durchgeführt und die Sanierungskosten aufgewendet hat, zivilrechtliche Ersatz- und Regressansprüche zur Verfügung stehen. Dabei wird vor allem das Zusammenspiel zwischen öffentlichem Recht und Privatrecht sowie der Einfluss öffentlich-rechtlicher Sanierungsverpflichtungen auf die Beurteilung der zivilrechtlichen Ansprüche aufgezeigt.