Zur JKU Startseite
Institut für Wirtschafts- und Berufspädagogik
Was ist das?

Institute, Schools und andere Einrichtungen oder Angebote haben einen Webauftritt mit eigenen Inhalten und Menüs.

Um die Navigation zu erleichtern, ist hier erkennbar, wo man sich gerade befindet.

Forschungsprojekte.

Das Institut für Wirtschafts- und Berufspädagogik arbeitet an verschiedenen Forschungsprojekten mit unterschiedlichen Projektpartner*innen. Hier finden Sie eine Übersicht und Beschreibung laufender und bereits abgeschlossener Forschungsprojekte.

Aktuelle Projekte

Digital vermittelte Interaktionsarbeit. Langfristeffekte von Covid-19 (2022 – 2025)

Im Gefolge der Covid-19-Pandemie haben digitale Medientechnologien Face-to-Face-Begegnungen auch in der Interaktionsarbeit häufig ersetzt. Dieses Projekt soll der Frage nachgehen, wie sich die Einführung dieser Technologien auf die alltägliche Arbeitspraxis in der Interaktionsarbeit auswirkt und wie die sozialen Vorteile dieser „Digitalisierungswelle“ bewahrt und ihre Nachteile zugleich abgewendet werden können. Herzstück des Projekts sind fünf Fallstudien aus den Bereichen Sozial- und Pflegearbeit, Schulunterricht, Psychotherapie, Verwaltung und Bankwesen. Ausgehend von explorativen Interviews und einer quantitativ auszuwertenden Online-Befragung werden drei der Fälle ethnographisch vertieft, um anschließend die Umsetzung weiterer Digitalisierungsschritte in den untersuchten Organisationen zu begleiten.

 

Fördergeber:
Projekt zur Förderung eingereicht

 

Laufzeit:
2022 - 2025

 

Kooperationspartner:
Univ.-Prof. Dr. Uli Meyer, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster, Univ.-Prof. Dr. Georg Hans Neuweg, Ass.-Prof. Dr.in Bianca Prietl, alle Johannes Kepler Universität Linz

Wie wird man Experte*Expertin? –  Eine empirische Überprüfung der Phänomenologie des Expertiseerwerbs von DREYFUS & DREYFUS (2021 – laufend)

Didaktisches Handeln hat das Anliegen, zum Aufbau von Kompetenzen, Können bzw. Expertise beizutragen. Hierzu bedarf es grundlegend einer Vorstellung davon, was etwa Expertise ist und wie sich der Weg zum Erreichen dieser darstellt. Diesbezüglich gibt es verschiedene konkurrierende Vorstellungen. Hubert und Stuart DREYFUS legten hierzu vor rund 40 Jahren aus lebensweltlicher Perspektive ein intuitiv eingängiges Stufenmodell zur Erklärung des Aufbaus menschlicher Expertise vor, welches wesentlich auf Lernen aus Erfahrung abstimmt. Zum Wesen von Expertise bzw. Könnerschaft wird im Kern der Standpunkt vertreten, dass diese von außen nicht über Regeln formalisierbar ist, weil sie schon von innen her, ihrem Wesen nach keine bloße Regelanwendung ist.  Zu charakterisieren ist diese letztlich als flexibel, situativ, intuitiv, kreativ.

Aufbauend auf eine Vorarbeit (LEBLHUBER, 2013) zur theoretischen Plausibilisierung der DREYFUS’schen Konzeption wird im gegenständlichen Dissertationsprojekt nun die Herausforderung einer empirischen Überprüfung des Modells anhand einer hinreichend komplexen Forschungsdomäne –  mit der methodisch notwendigen Sensibilität im Bereich der Erforschung von implizitem Wissen – angegangen. Wird bzw. inwieweit wird das theoretische Modell des Expertiseerwerbs der Gebrüder Dreyfus in der Praxis tatsächlich anzutreffen sein?   

 

Vorarbeit:

  • LEBLHUBER, G. K. (2013): Das Modell des Fertigkeitenerwerbs nach DREYFUS/DREYFUS – Darstellung, Diskussion und Überlegungen zur empirischen Überprüfbarkeit. Diplomarbeit an der Johannes Kepler Universität Linz, Institut für Pädagogik und Psychologie.

 

Auftrag/Fördergeber:
Eigenprojekt

 

Laufzeit:
2021 – laufend

 

Projektbetreiberin:
Mag.a Gerlinde Leblhuber

Didaktische Merkmale und Modellierungskreisläufe in Schulbuchaufgaben des Rechnungswesens. Eine Analyse mit KI-Unterstützung (2020 – laufend)

Zielsetzung:

Aufgaben nehmen in unterrichtlichen Prozessen eine zentrale Stellung ein. Dies trifft insbesondere auch für den Rechnungswesenunterricht zu, gilt dieser doch, ähnlich wie der Mathematikunterricht, als besonders übungsintensiv und an der Bearbeitung von Aufgaben orientiert. Die wenigen, bisher vorhandenen Untersuchungsergebnisse zu Aufgaben im Rechnungswesenunterricht zeigen jedoch, dass die Mehrheit der Aufgaben kognitiv wenig anspruchsvoll ist, auf die Reproduktion von Wissen abzielt und lernzieltaxonomisch auf einem niedrigen Niveau einzustufen ist. In der Folge liegen bislang nur wenige empirische Befunde zur Aufgabenqualität im Rechnungswesen vor. Zudem fokussieren bisherige Studien zumeist die Analyse von Aufgaben aus eingegrenzten Themengebieten oder ausgewählten Ausbildungsberufen und verwenden zudem bereits vorhandene, allgemeindidaktische (und damit rechnungswesenunspezifische) Bewertungskriterien. 

Das Projekt schließt an diese Forschungslücken an und hat zum Ziel, unter Einbezug verschiedener fachdidaktischer Modelle und unter Verwendung des derzeit auch in der Rechnungswesendidaktik stärker diskutierten Modellierungskreislaufs Aufgaben insbesondere aus einer stärker fachdidaktischen Perspektive einer analysierenden Betrachtung zu unterziehen. Durch den Einsatz von KI-Software gelingt es, eine große Anzahl (zirka 3000) an Aufgaben aus insgesamt 18 deutschen Schulbüchern auszuwerten und so einen systematischen Einblick in die Aufgabenqualität zu gewinnen. Die Ergebnisse der Analyse dienen Forschung und Praxis gleichermaßen, da 1. das entwickelte Kategoriensystem zur Analyse und Bewertung weiterer Aufgaben herangezogen werden kann und 2. Ansatzpunkte zur Verbesserung der Aufgabenqualität im Rechnungswesen aufgezeigt werden.

 

Auftrag/Fördergeber:
Eigenprojekt

 

Laufzeit:
September 2020 – laufend

 

Kooperationspartner:
Prof. Dr. Florian Berding, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster (Universität Hamburg), Mag.a Simone Stütz, öffnet in einem neuen Fenster (Johannes Kepler Universität Linz), Lena Scheper, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster, Sven Reincke, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster (beide Carl von Ossietzky Universität Oldenburg)

Theorie-Praxis-Relationierung im Praxissemester: Die Perspektive der Mentorinnen und Mentoren (2020 – laufend)

Zielsetzung:

Im Zentrum des Projektes steht die Frage danach, wie Mentorinnen und Mentoren, die angehende Lehrkräfte im Praxissemester begleiten, das Theorie-Praxis-Verhältnis konzipieren. Ausgangspunkt dieser Fragestellung ist die Feststellung, dass aus lehrerbildungsdidaktischer Sicht die Rahmenvorgaben zur Gestaltung des Praxissemesters die Frage nach dem Verhältnis von Theorie und Praxis lediglich heuristisch beantworten. Um der Forschungsfrage nachzugehen, werden Interviews mit Mentor*innen auf das Auftreten spezifischer Denkfiguren zur Theorie-Praxis-Relationierung (Neuweg, 2004, 2021) hin untersucht.

 

Auftrag/Fördergeber:
Eigenprojekt

 

Laufzeit:
2020 – laufend

 

Kooperationspartner:
Dr.in Carina Caruso, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster (Universität Paderborn), Univ.-Prof. Dr. Georg Hans Neuweg, öffnet in einem neuen Fenster, Prof. Dr. Christian Harteis, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster (Universität Paderborn), Dr.in Marlene Wagner, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster (Universität für Weiterbildung Krems)

 

Literatur:

  • Neuweg, G. H. (2004). Figuren der Relationierung von Lehrerwissen und Lehrerkönnen. In B. Hackl & G. H. Neuweg (Hrsg.), Zur Professionalisierung pädagogischen Handelns. Arbeiten aus der Sektion Lehrerbildung und Lehrerbildungsforschung in der ÖFEB (S. 1 – 26). Münster: LIT.
  • Neuweg, G. H. (2021). Lehrerkompetenz im Spannungsfeld von Wissen und Können. In T. Hascher, W. Helsper & T.-S. Idel (Hrsg.), Handbuch Schulforschung. Springer. https://doi.org/10.1007/978-3-658-24734-8_62-1, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster.
Lernaufgaben im Rechnungswesen als Instrumente in der Ausbildung zum „denkenden Buchhalter“. Eine fachdidaktische Analyse (2019 – laufend)

In der kaufmännischen Berufsbildung, sowohl in Deutschland als auch in Österreich, wird dem RW-Unterricht eine hohe Relevanz zugeschrieben. Gleichzeitig zeigen viele, überwiegend aus Deutschland stammende Forschungsbefunde, dass die derzeitige Unterrichtspraxis die Anforderungen an einen qualitativ hochwertigen RW-Unterricht nur unzureichend erfüllt. Kritisiert wird bspw. eine zu starke Orientierung am Leitbild des „praktischen Buchhalters“, während die Förderung von Verständnis vernachlässigt wird. Auch die wenigen Befunde zur Aufgabenqualität im RW zeigen, dass diese meist kognitiv wenig anspruchsvoll sind und mehrheitlich auf die Reproduktion von Wissen abzielen. Insgesamt ist die Befundlage zur Aufgabenqualität im RW allerdings dünn, obwohl der RW-Unterricht als besonders übungsintensiv und aufgabenorientiert gilt. Zudem setzt die Mehrheit der Studien allgemeindidaktische Kategoriensysteme zur Bewertung der Aufgaben ein.

Das Dissertationsprojekt soll zur Schließung dieser Forschungslücke beitragen und eine fachdidaktische Analyse von an österreichischen Handelsakademien im Unterrichtsgegenstand „Unternehmensrechnung“ eingesetzten Aufgaben vornehmen. Dazu wird, bezugnehmend auf verschiedene Konzepte der RW-Didaktik (insbesondere das Linzer Ebenenmodell nach Neuweg), ein fachdidaktisches Instrument zur Bewertung von Aufgaben in Hinblick auf deren Potenzial zur Förderung von „denkenden Buchhaltern“ entwickelt und als Kategorienschema zur inhaltsanalytischen Auswertung der Aufgaben verwendet. Aus den Ergebnissen der Analyse können einerseits Aussagen zur Qualität von bestehenden Aufgaben gewonnen werden, andererseits kann das Analysetool als Hilfestellung bei der Entwicklung neuer Aufgaben herangezogen werden.

 

Auftrag/Fördergeber:
Eigenprojekt

 

Laufzeit:
2019 – laufend

 

Projektbetreiberin:
Mag.a Simone Stütz

Der Rechnungswesenunterricht im retrospektiven Erleben von Wipäd-Studierenden (2019 – laufend)

Zielsetzung:

Als Schülerinnen und Schüler haben Wirtschaftspädagogik-Studierende auf unterschiedlichen Ebenen des Schulsystems Tausende Schulstunden erlebt und so bereits strukturgebende Kategorien entwickelt, mit denen sie Unterricht beschreiben und bewerten. Gemeinsam mit subjektiven Theorien darüber, wie Unterricht gestaltet sein muss, damit er als gelungen bezeichnet werden kann, sind diese Vorstellungen nicht nur Teil des „didaktischen Referenzrahmens“ für die spätere Unterrichtsgestaltung; sie beeinflussen zugleich die eigenen Lernprozesse während des Studiums. Im Zuge des Projektes soll herausgefunden werden, wie Wirtschaftspädagogik-Studierende den von ihnen erlebten Rechnungswesenunterricht retrospektiv beschreiben und bewerten. Insbesondere sollen folgende Fragen beantwortet werden:

  • Mit welchen Kategorien beschreiben Wipäd-Studierende den Unterricht und inwieweit decken sich diese mit den in der Wissenschaft verwendeten Kategorien?
  • Welche Ansprüche stellen Wipäd-Studierende an gelungenen Rechnungswesenunterricht und in welchem Verhältnis stehen diese zu wissenschaftlich etablierten Qualitätskriterien guten Unterrichts?
  • Welche subjektiven Theorien von Rechnungswesenunterricht haben Wipäd-Studierende?
  • Welches Bild der derzeitigen Unterrichtspraxis im Rechnungswesen ergibt sich aus den studentischen Berichten?
  • Lassen sich aus den studentischen Aufsätzen Typen von Lehrenden identifizieren?


Auftrag/Fördergeber:
Eigenprojekt

 

Laufzeit:
Frühjahr 2019 – laufend

 

Projektbetreiberin:
Mag.a Simone Stütz

 

Publikationen:

LBVO neu (2010 – laufend)

Zielsetzung:

Die in ihrem Kern seit 1974 unveränderte Leistungsbeurteilungsverordnung (LBVO) regelt die Leistungs­feststellung und Leistungsbeurteilung im österreichischen Schulwesen. Vor dem Hintergrund nun­mehr vierzigjähriger Handhabungserfahrungen und im Lichte des Paradigmas der Kom­petenz­orientierung soll diese neu gestaltet werden. Prof. Neuweg hat eine ministerielle Arbeitsgruppe in diesem Prozess jahrelang wissenschaftlich begleitet. In enger Verbindung zu den Überlegungen zur Reform der LBVO werden gegenwärtig im Zuge der Entwicklung neuer Lehrpläne für die Primarstufe und die Sekundarstufe Kompetenzraster entwickelt. Prof. Neuweg ist Mitglied eines Ende 2019 eingerichteten wissenschaftlichen Beirates, der das Vorhaben begleitet. Bis zur tatsächlichen Inangriffnahme des Reformvorhabens, die nach wie vor aussteht, hat Prof. Neuweg seine Mitgliedschaft in diesem Beirat ruhend gestellt.

 

Auftraggeber:
Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung, Wien

 

Laufzeit:
2010 – laufend

 

Mitarbeiter:
Univ.-Prof. Dr. Georg Hans Neuweg

 

Publikationen:

  • Neuweg, Georg Hans (2019). Kompetenzorientierte Leistungsbeurteilung. Rechtliche Grundlagen und pädagogische Hilfestellungen für die Schulpraxis. 1. Aufl. Linz: Trauner.
  • Neuweg, Georg Hans & Krauskopf, Peter (2015). Kompetenzraster für den betriebswirtschaftlichen Unterricht: Chancen und Herausforderungen. wissenplus, 33 (5-14/15), 68 – 73.
  • Neuweg, Georg Hans (2013). Was die Leistungsbeurteilungsverordnung mit 30-km/h-Be­schrän­kungen zu tun hat. SchulVerwaltung aktuell. Zeitschrift für Schulentwicklung und Schulmanage­ment, 1 (5), 157 – 159.
  • Eder, Ferdinand, Neuweg, Georg Hans & Thonhauser, Josef (2009). Leistungsfeststellung und Leis­tungsbeurteilung. In W. Specht (Hrsg.), Nationaler Bildungsbericht Österreich 2009, Bd. 2: Fokus­sierte Analysen bildungspolitischer Schwerpunktthemen (S. 247 – 267). Graz: Leykam.
  • Neuweg, Georg Hans (2009). Rechtsgrundlagen schulischer Leistungsbeurteilung: Problemzonen und Ansatzpunkte für Reformen. In: S&R [Schule&Recht] 1/2009, 52 – 58.
  • Neuweg, Georg Hans (2006): Zur Praxis der Beurteilung von Schülerleistungen im Lichte der Rechtslage. In: S & R [Schule & Recht] 1/2006, 25 – 29.
  • Neuweg, G. H. (2021). Hauptsache, mehr als 50 %. Die Reform der Notengebung in Österreichs Schulen als bildungspolitische Dauerbaustelle. In C. Dorninger, K. Nekula & A. Schnider (Hrsg.), Auf dem Weg zu einer offenen, fairen Gesellschaft. Claudia Schmied und die Bildungsreform 2007 – 2013. Münster: LIT.
Effekte der Lehrer/innen/persönlichkeit (2004 – laufend)

Beforscht werden

  • die Persönlichkeit von Betriebswirtschaftslehrer*innen sowie Studierenden der Wirtschaftspädagogik, ihre unterrichtsmethodischen Grundeinstellungen und ihr pädagogisch-didaktisches Handeln sowie die Beziehungen zwischen diesen Variablen,
  • Unterschiede in der unterrichtsmethodischen Grundeinstellung zwischen Studienanfänger*innen, Studienfortgeschrittenen sowie erfahrenen Lehrkräften sowie die Dimensionalität der unterrichtsmethodischen Grundeinstellung
  • das Lern- und Sozialverhalten der Schüler*innen und ihre fachbezogenen Einstellungen und Leistungen sowie die Beziehungen zwischen diesen Variablen,
  • die Beziehungen zwischen den genannten Merkmalen und Verhaltensweisen der Lehrer*innen einerseits und der Schüler*innen andererseits.

Die Studie ist als Fragebogenerhebung konzipiert, wobei alle Variablen – soweit dies sinnvoll ist – aus Lehrer- und aus Schülersicht erfasst werden. Zum Einsatz gelangt neben dem NEO-PI-R und dem LDK auch ein neu erstelltes Instrument zur Erhebung der unterrichtsmethodischen Grundeinstellung (FUGE).

Derzeit liegen Daten von rund 100 Lehrer/innen und rund 2.300 Schüler/innen vor.

Die Studie ist kooperativ angelegt: Die Datenerhebung erfolgt durch Student*innen im Rahmen ihrer Diplomarbeiten. Der sich im Lauf der Zeit sukzessiv vergrößernde Datensatz steht den am Projekt beteiligten Studierenden und ihren Betreuer*innen (überwiegend Johannes Mayr und Georg Hans Neuweg, im Fall einer Arbeit Herbert Altrichter) für ihre Qualifizierungsarbeiten bzw. wissenschaftlichen Publikationen zur Verfügung. Die an der Studie mitwirkenden Lehrer*innen erhalten Informationen über die Forschungsbefunde und Rückmeldungen zu ihren individuellen Ergebnissen.

 

Laufzeit:
seit 2004

 

Auftrag/Fördergeber:
Eigenprojekt

 

Kooperationspartner:
Univ.-Prof. Dr. Georg Hans Neuweg, Univ.-Prof. Dr. Johannes Mayr, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster (Universität Klagenfurt)

 

Publikationen:

  • Berger, K. & Rieger, H. (2007). Der Einfluss der Angst der Lehrperson auf ihr Klassenführungsverhalten. Diplomarbeit an der Johannes Kepler Universität Linz, Institut für Pädagogik und Psychologie.
  • Dißlbacher-Fink, M. & Hemetsberger, E. (2005). Die Auswirkung der Lehrer/innen/persönlichkeit auf die unterrichtsmethodische Grundeinstellung. Diplomarbeit an der Johannes Kepler Universität Linz, Institut für Pädagogik und Psychologie.
  • Duschlbauer, M. (2006). Beziehungsfördernde Führungsstrategien im BWL-Unterricht. Diplomarbeit an der Johannes Kepler Universität Linz, Institut für Pädagogik und Psychologie.
  • Enzenebner, S. (2005). BWL lernen. Lernstrategien von SchülerInnen in- und außerhalb des Unterrichts. Diplomarbeit an der Johannes Kepler Universität Linz, Institut für Pädagogik und Psychologie.
  • Hanser, S. (2005). Problemverhalten von Schülerinnen und Schülern im BWL Unterricht. Diplomarbeit an der Johannes Kepler Universität Linz, Institut für Pädagogik und Psychologie.
  • Häusler, S. (2005). Schulentwicklung und Klassenführung. Diplomarbeit an der Johannes Kepler Universität Linz, Institut für Pädagogik und Psychologie.
  • Mayr, J. (2006). Klassenführung auf der Sekundarstufe II: Strategien und Muster erfolgreichen Lehrerhandelns. Schweizerische Zeitschrift für Bildungswissenschaften, 28, 227-242.
  • Mayr, J. (2014). Der Persönlichkeitsansatz in der Forschung zum Lehrerberuf. In Ewald Terhart, Hedda Bennewitz & Martin Rothland (Hrsg.), Handbuch der Forschung zum Lehrerberuf, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster (2., vollst. überarb. u. erw. Aufl., S. 189 – 215). Münster: Waxmann.
  • Mayr, J. & Neuweg, G. H. (2006). Der Persönlichkeitsansatz in der Lehrer/innen/forschung. Grundsätzliche Überlegungen, exemplarische Befunde und Implikationen für die Lehrer/innen/bildung. In M. Heinrich & U. Greiner (Hrsg.), Schauen, was ‚rauskommt. Kompetenzförderung, Evaluation und Systemsteuerung im Bildungswesen (S. 183-206). Wien: Lit.
  • Neuweg, G. H. (2007): Möglichkeiten und Grenzen der Persönlichkeitsbildung in der Lehrer/innen/bildung. In: wissenplus 25 (2006/07) 5, S. 19-24.
  • Voura, M. (2005). Klassen stimmig führen. Lehrerpersönlichkeiten und deren Auswirkungen auf die Klassenführung. Diplomarbeit an der Johannes Kepler Universität Linz, Institut für Pädagogik und Psychologie.
Modelle der Relationierung von Lehrerwissen und Lehrerkönnen (2002 – laufend)

Hinter Empfehlungen zur Gestaltung der Lehrerbildung stehen Annahmen über die Beziehung zwischen dem (expliziten) Wissen des Lehrers und seinem unterrichtspraktischen Können. Das Vorhaben zielt darauf, die im lehrerbildungsdidaktischen Diskurs vertretenen Auffassungen vom Verhältnis zwischen Wissen und Können zu explizieren, zu typisieren und auf ihre Implikationen für eine Didaktik der Lehrerbildung hin zu befragen.

Die Zielsetzung besteht nicht darin, das „richtige“ Modell zu identifizieren, sondern einen Beitrag zur Differenzierung des lehrerbildungsdidaktischen Denkens zu leisten. Ausdruck einer solchen Differenzierung kann insbes. die Frage sein, was es heißen kann, die Wahrheitsmomente der einzelnen Modellvorstellungen in einem berufsbiographieübergreifend gedachten Konzept von Lehrerbildung an geeigneter Stelle zur Geltung zu bringen.

 

Auftrag/Fördergeber:
Eigenprojekt

 

Laufzeit:
2002-2022

 

Publikationen:

  • Neuweg, Georg Hans (2004). Die Beziehung zwischen Lehrerwissen und Lehrerkönnen. Zwölf Modellvorstellungen im Überblick. In Marlies Krainz-Dürr, Hildegard Enzinger & Michaela Schmoczer (Hrsg.), Grenzen überschreiten in Bildung und Schule (S. 74 82). Klagenfurt: Drava.
  • Neuweg, Georg Hans (2004). Figuren der Relationierung von Lehrerwissen und Lehrerkönnen. In Bernd Hackl & Georg Hans Neuweg (Hrsg.), Zur Professionalisierung pädagogischen Handelns, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster. Arbeiten aus der Sektion Lehrerbildung und Lehrerbildungsforschung in der ÖFEB (S. 1 – 26). Münster: LIT.
  • Neuweg, Georg Hans (2007). Ist das Technologie-Modell am Ende? Zu den Möglichkeiten und Grenzen der Förderung der Kompetenz von Lehrerinnen und Lehrern durch erziehungswissenschaftlich-technologisches Wissen. In Christian Kraler & Michael Schratz (Hrsg.), Ausbildungsqualität und Kompetenz im Lehrerberuf (S. 227 245). Münster: LIT.
  • Neuweg, Georg Hans (2014). Das Wissen der Wissensvermittler. Problemstellungen, Befunde und Perspektiven der Forschung zum Lehrerwissen. In Ewald Terhart, Hedda Bennewitz & Martin Rothland (Hrsg.), Handbuch der Forschung zum Lehrerberuf, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster (2., vollst. überarb. u. erw. Aufl., S. 583 – 614). Münster: Waxmann.
  • Neuweg, Georg Hans (2022). Lehrerbildung. Zwölf Denkfiguren im Spannungsfeld von Wissen und Können. Münster: Waxmann.
  • Neuweg, Georg Hans (2021). Lehrerkompetenz im Spannungsfeld von Wissen und Können. In Tina Hascher, Werner Helsper & Till-Sebastian Idel (Hrsg.), Handbuch Schulforschung. Springer. https://doi.org/10.1007/978-3-658-24734-8_62-1, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster

Projektarchiv

Im Archiv finden Sie unsere bereits erfolgreich abgeschlossenen Projekte.