Linz School of Education.

 

Die Welt ändert sich immer rascher. An der Johannes Kepler Universität Linz wird täglich an den Ideen und Technologien von morgen gearbeitet. Zugleich werden junge Menschen durch Aus- und Weiterbildung auf ihrem Weg zur Persönlichkeitsentwicklung begleitet und auf die Anforderungen des modernen Lebens und Arbeitens vorbereitet.

 

Interesse, an einer der größten Bildungs- und Forschungseinrichtungen Österreichs zu studieren und deine digitalen Kompetenzen zu erweitern?

 

 

Linz School of Education

Adresse

Johannes Kepler Universität Linz
Altenberger Straße 68
4040 Linz

Standort

Science Park 5, 4. Stock

Öffnungszeiten Sekretariat

Mo-Do: 08.00 - 15:45 Uhr

E-Mail

soe@jku.at

Herzlich Willkommen an der Linz School of Education!

Seit 2016 wird hier an der Pädagog*innenbildung fakultätsübergreifend in neuen Strukturen geforscht und gearbeitet. Die Linz School of Education setzt sich einerseits das Ziel, die fortschreitende Digitalisierung und den sinnvollen Einsatz von Technologie zu nutzen, aber vor allem auch, daran den Mehrwert zu erkennen und zu erarbeiten. Kompetente, motivierte Lehrkräfte und Mitarbeiter*innen erforschen Einflussfaktoren im Kontext des Lehrens und Lernens, beispielsweise im Hinblick auf Bildungsgerechtigkeit, Lernerfolg und Wohlbefinden in der Schule, sowie Digitalisierung und Auswirkungen der Pandemie. Die Abteilungen für Bildungsforschung und MINT-Didaktik arbeiten eng zusammen, um das Ineinandergreifen von Schule, Lehre und Forschung optimal umzusetzen. Die starke Technologieausrichtung der School of Education wird von GeoGebra gestützt. Die Software stellt kostenlose, digitale Unterrichtsmaterialien und Werkzeuge für Funktionen, Geometrie, kollaborative Whiteboards und mehr zur Verfügung.

News & Events
News 06.12.2021

Wo kooperatives Lernen zum Einsatz kommt

derstandard.at vom 25.11.2021

Von- und miteinander Lernen bringt vielseitige Vorteile. Auch in der Erwachsenenbilding wird kooperatives Lernen immer öfter angewandt

Gemeinsam lernt man am besten. Das ist nicht neu. Teamarbeit gehört schon seit langem zu den bewährten Lernmethoden. Bereits in der Volksschule werden bestimmte Themen gemeinsam erarbeitet. Das Schulmodell der Mehrstufenklassen, wo Volksschüler von der ersten bis zur vierten Klasse gemeinsam unterrichtet werden, baut auf dem System des Voneinander- und Miteinanderlernens auf. Gemeinsames Lernen zieht sich wie ein roter Faden durch die Bildungslandschaft. Gemeinsam ein Thema zu bearbeiten gehört an den Hochschulen bereits zum fixen Bestandteil.

Und auch in der Erwachsenenbildung gehört das Voneinanderlernen dazu. MBA-Studierende nennen zu den Benefits des Studiums mehrheitlich, dass sie von den anderen Teilnehmern viel lernen konnten. Gemischte Teams bringen nicht nur hier neue Sichtweisen ein. Das ist die Idee sowohl hinter den Mehrstufenklassen als auch bei MBA-Programmen – so wird auch der Effekt, was man sich gegenseitig beibringen kann, möglichst groß.

Kooperatives Lernen ist aber mehr, als nur voneinander und miteinander zu lernen. Nicht jede Gruppenarbeit fällt unter den Begriff des kooperativen Lernens. Das Bundesinstitut für Erwachsenenbildung (Bifeb) beschreibt kooperatives Lernen "als ein modernes Lernsetting, das nicht nur auf der Vermittlung des Wissens von einer Lehrperson zu Lernenden basiert, sondern das Wissen aller beteiligten Personen nützt. Dies erfordert ein geeignetes Wissensmanagement. Mehrere Lernende arbeiten gemeinsam an einer Aufgabe, die Lehrperson nimmt eine beratende Funktion ein. Das Ziel liegt in der aktiveren Beschäftigung mit dem Inhalt, einer gleichmäßigeren Verteilung der Aktivitäten sowie einer kritischeren Auseinandersetzung mit dem Inhalt aufgrund der verschiedenen Sichtweisen."

Selbstreflexion

Ein wesentliches Merkmal sei demnach die Selbstreflexion in der Gruppe. Kooperatives Lernen fördere soziale und interkulturelle Kompetenzen, aber auch die kommunikativen Fähigkeiten. Anforderungen, die gerade in unserer Wissensgesellschaft immer stärker gefragt sind. Für den Bildungswissenschafter Christoph Helm, Leiter der Abteilung für Bildungsforschung an der Johannes-Kepler-Universität Linz, spielt beim kooperativen Lernen die sogenannte "Ko-Konstruktion" von Wissen eine zentrale Rolle.

Über den Diskurs der Lernenden würden Erfahrungen ausgetauscht und kognitive Konflikte – Meinungsverschiedenheiten, aber insbesondere auch Verständnisschwierigkeiten und Missverständnisse – ausgetragen und geklärt. Danach erfolge eine intensive Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Sichtweisen. Das wiederum fördere das Verstehen der bearbeiteten Inhalte. Hier spiele die kognitive Elaboration eine zentrale Rolle. Damit sei die Vernetzung von neuen Konzepten oder Unterrichtsinhalten mit bereits vorhandenem Wissen gemeint.

Höhere Motivation

Die grundlegende Methode für kooperatives Lernen wurde in den 1980er-Jahren vom US-amerikanischen Psychologen Spencer Kagan entwickelt. Nach dem Grundprinzip Think-Pair-Share werden die Unterrichtseinheiten strukturiert. Im ersten Schritt bearbeitet jeder für sich ein Thema, danach gemeinsam mit einigen Kollegen, bevor der Beitrag vor allen präsentiert und reflektiert wird. Unter diesem Grundprinzip gibt es viele Möglichkeiten, wie kooperatives Lernen in der Wissensvermittlung eingesetzt werden kann.

Studien, die die Lernerfolge von kooperativen und konkurrenzorientierten Ansätzen verglichen haben, zeigten bei Lernenden in einer kooperativen Umgebung einen höheren Lernerfolg und eine größere Bereitschaft, dieses Wissen weiterzugeben. Darüber hinaus wurden eine höhere intrinsische Motivation und generell eine positivere Einstellung zum Lernen festgestellt.

Beim kooperativen Lernen werde der Fokus auf die vorliegenden Ressourcen der Lernenden – Vorwissen, Vorerfahrungen, Kompetenzen, Einstellungen etc. – gelegt, ergänzt Bildungsforscher Helm. "Durch gegenseitiges Erklären lernen nicht nur die Empfänger der Erklärung dazu, sondern auch die erklärende Person, da das Geben von Erklärungen kognitive Leistungen auf höherem Niveau erfordert, beispielsweise durch das Finden von guten, anschaulichen Beispielen."

Empirische Erhebungen haben gezeigt, dass kooperatives Lernen zu einem "sinnvollen Lernen" verhelfe. Dadurch würden neue Inhalte nicht nur besser verstanden, sondern auch langfristig behalten, sagt Helm. "Kooperatives Lernen stellt in diesem Sinne eine zentrale Maßnahme von kognitiv aktivierenden Lernumgebungen dar. Und kognitive Aktivierung zählt in der Bildungsforschung zu den drei fundamentalen Merkmalen erfolgreicher Lernumgebungen."

Viel Potenzial

Wenn gut angeleitet, dann fördere kooperatives Lernen den Wissenserwerb und den Erwerb sozialer, kommunikativer, demokratischer Fähigkeiten gleichermaßen. "Kooperatives Lernen ist aber kein Selbstläufer", betont Helm. Es brauche die Anleitung durch erfahrene Lehrkräfte. Darüber hinaus sei es für den Lernenden mit einem deutlich höheren Zeitaufwand verbunden. Fehlende oder mangelnde Anleitung und Unterstützung beim Lernen könne Lernende auch überfordern und unerwünschte Wirkungen haben.

Wie stark kooperatives Lernen bzw. kooperative Lernsettings in der Erwachsenenbildung eingesetzt werden, dafür gebe es im deutschen Sprachraum keine belastbaren wissenschaftlichen Studien, sagt Helm. Da aber kooperative Lernsettings wie Gruppenarbeiten und Gruppenpräsentationen eine beliebte Abwechslung zum traditionellen lehrendenzentrierten Vortrag sind, sei anzunehmen, dass diese häufig zum Einsatz kommen.

Positive Einstellung

Die Lernenden selbst müssten, weiß Helm, eine positive Einstellung und Motivation dem kooperativen Lernen gegenüber mitbringen. Darüber hinaus gebe es Forschungsbefunde, die darauf verweisen, dass kooperative Lernformen genauso wie offene und selbstgesteuerte Lernformen eher etwas für Persönlichkeiten sind, die vor einer unsicheren, unstrukturierten, wenig angeleiteten Lernsituation nicht zurückschrecken. Für sehr ängstliche und gewissheitsorientierte Lernende sind kooperative Lernformen demzufolge weniger zielführend. Für Lernende, die gerne autonom und selbstgesteuert lernen und dabei in den sozialen Austausch treten, scheinen die Methoden besonders geeignet.

Die Grundstruktur des kooperativen Lernens ist nach wie vor die gleiche. Die Lernräume haben sich im Laufe der Zeit aber stark verändert. Lernprogramme können individueller und kreativer gestaltet und begleitet werden. Digitale Lernplattformen ermöglichen gemeinsames Lernen zeit- und ortsunabhängig.

Kooperative Lehre

erade im vergangenen Jahr wurden viele dieser neuen Möglichkeiten sowohl in der Erwachsenenbildung als auch im Schulunterricht ausprobiert und ausgebaut. Viele Tools zur virtuellen Zusammenarbeit werden bereits angewendet. Und auch Helm sieht in einer virtuellen Umgebung viel Potenzial für kooperative Lernformen. Aktuellen Metaanalysen zufolge zeigte auch computergestütztes kooperatives Lernen große Vorteile für den Lernerfolg. Dies gelte für alle Altersgruppen, Schüler genauso wie Erwachsene. Der Technologieeinsatz an sich mache aber nicht den Unterschied. Die Frage sei vielmehr, wie kooperatives Lernen durch digitale Tools unterstützt werden könne.

Nicht nur beim Lernen wird auf Kooperation gesetzt, auch in der Lehre wird die Zusammenarbeit unterschiedlicher Bildungsinstitutionen und verschiedener Disziplinen immer wichtiger. Die engen Grenzen der Disziplinen verschwimmen zusehends, Vernetzung wird immer wichtiger. Daher sollen Kooperationen in der Lehre weiter gestärkt werden. Als Zeichen der Wichtigkeit ist auch der Ars Docendi zu deuten. Der Staatspreis für exzellente Lehre wird jährlich auch in der Kategorie "Kooperative Lehr- und Arbeitsformen" vergeben. (Gudrun Ostermann, 25.11.2021)

News 05.11.2021

FLINK in Mathe - kostenlose Materialien zum Entdecken und Üben

Mit digitalen Lernmaterialien können Schülerinnen und Schüler Neues entdecken, ihr Verständnis vertiefen und Gelerntes gezielt festigen. Im Projekt “FLINK in Mathe” wird die sinnvolle Verwendung digitaler Geräte ab der 5. Schulstufe unterstützt. Konkret werden gemeinsam mit erfahrenen Lehrkräften qualitätsgesicherte interaktive Lernmaterialien zum Entdecken und Üben entwickelt. Diese werden laufend weiterentwickelt und unter www.geogebra.org/flink kostenlos zur Verfügung gestellt.

News 28.10.2021

Leistungswille wichtiger als Lerntyp

diepresse.com vom 22.10.2021

1975 postulierte der deutsche Systemforscher Friedrich Vester vier Lerntypen. Doch sind Konzepte wie dieses immer noch aktuell? Und welche Bedeutung haben sie in der Praxis?

Es gibt nach wie vor keinen empirischen Beweis, dass sich Menschen beziehungsweise Lernende tatsächlich in vier Lerntypen einordnen lassen. Bereits aus den 1970er-Jahren stammt dieses Konzept, wonach die Aufnahme von Wissen entweder über Hören, Sehen, Tun oder Kommunikation erleichtert wird. Doch immer noch halten sich diese Kategorien: „Naturgemäß sind wir daran interessiert herauszufinden, wie wir Dinge besser lernen. Unser Interesse an diesen Prozessen hat dazu geführt, dass wir in der Bildungsforschung diese Prozesse abstrahiert haben und Lerntypen beschrieben haben“, sagt Kathrin Otrel-Cass, Leiterin des Arbeitsbereichs „Lehren/Lernen und digitale Transformation“ an der Universität Graz. Die vier Lerntypen (visuell, auditiv, motorisch und kommunikativ) seien vor allem abstrakte Beschreibungen: „Der Mensch ist allerdings komplex und diese vier Sinnesbereiche sind bei allen unterschiedlich ausgeprägt.“

Skeptisch steht auch Franz Rauch den Vester'schen Lerntypen gegenüber. Er leitet die Universitätslehrgänge „Professionalität im Lehrberuf“ und „Bildung für nachhaltige Entwicklung – Innovationen in der LehrerInnenbildung“ an der Universität Klagenfurt. „Man ist nicht ein Lerntyp oder ein anderer. Vielmehr ist es sinnvoll, alle vier Richtungen gleichermaßen anzusprechen“, sagt der Experte.

Auch dazu gibt es Konzepte. Eines stammt beispielsweise vom amerikanischen Erziehungstheoretiker David Kolb. Gemäß seiner Theorie verläuft das Lernen in einem Kreislauf, bestehend aus Erfahrungen, Reflexion, Theoriebildung und Ausprobieren. Konkrete Erfahrungen im Hier und Jetzt bilden die Basis für Beobachtungen und Reflexion. Aus den Beobachtungen werden Theorien gebildet. Diese werden wiederum aktiv ausprobiert, es wird also experimentiert, wodurch man wiederum Erfahrungen macht. Ansätze wie diese „ähneln eher Konzepten des problemlösenden, forschenden, reflektierenden Lernens sowie Lernstrategien allgemein und unterscheiden sich deutlich vom Lerntypen-Konzept“, sagt Christoph Helm, Leiter der Abteilung Bildungsforschung an der Universität Linz.

Hartnäckige Fake News

Der Experte bezeichnet die vier Lerntypen nach Vester als pädagogische „Fake News“ – die sich hartnäckig halten: Internationale Studien sowie eine Studie der Pädagogischen Hochschule Steiermark aus dem Jahr 2019 zeigen, dass der Glaube an den hohen Stellenwert von Lerntypen für den Lernerfolg der Schüler sehr weit verbreitet ist. 97 Prozent der 670 befragten Lehramtsstudierenden meinten, dass „Schüler besser lernen, wenn ihnen Informationen entsprechend ihrem Lerntyp (z. B. visuell, auditiv, kinästhetisch) vermittelt werden.

Da Menschen die Fähigkeit besitzen, sich selbst zu reflektieren, sei es trotzdem äußerst hilfreich zu verstehen, welche Lernformate für den Einzelnen vorteilhaft sind, sagt Otrel-Cass: „Man wird sich bewusster wie, wann und unter welchen Voraussetzungen man lernt und kann dadurch selbst viel dazu tun, Lernerfolge zu erleben. Das ist vor allem eine sehr motivierende Erfahrung, und Motivation braucht man, um Dinge nachzuverfolgen.“ Beim Lehrumfeld ist deshalb die Vorlesung die am wenigsten lernförderliche, sagt Rauch: „Wenn man die Situation mit einer Tagung vergleicht, ist der Diskurs zwischen einzelnen Vorträgen das wirklich Wichtige.“ Lernen hat für ihn mit Interaktion und kollektivem Austausch zu tun, auch mit Feedback. Und er verweist auf die neun Intelligenzbereiche des amerikanischen Erziehungswissenschaftlers Howard Gardener. Dieser definiert Intelligenz als eine Anzahl von Fähigkeiten und Fertigkeiten, die notwendig sind, um Probleme zu lösen oder Schwierigkeiten in einem bestimmten kulturellen Umfeld zu überwinden. Dazu gehört auch die Fähigkeit, (neue) Probleme zu erkennen und damit den Grundstein für den Erwerb von neuem Wissen zu legen. In seinen Studien hat er etwa die logisch-mathematische, die bildlich-räumliche und die interpersonelle Intelligenz gefunden.

Für Lernerfolg nicht relevant

Das Wissen um den eigenen Lerntyp habe kaum einen Einfluss auf das eigene Lernen oder den eigenen Lernerfolg, erklärt Helm: „Zwar zeigen Studien, dass Lernende durchaus in unterschiedliche Typen hinsichtlich ihrer Präferenzen für visuelles, auditives und kinästhetisches Lernen eingeteilt werden können, allerdings liegen keine wissenschaftlich belastbaren Studien vor, die einen bedeutenden Zusammenhang zwischen diesen Lerntypen und dem Lernerfolg der Schüler belegen würden.“ Für das Lernen seien andere Aspekte wie Motivation und Willenskraft, Unterrichtsqualität und soziale Herkunft viel bedeutsamer. „Ein junger Mensch aus einer bildungsfernen Familie wird eventuell mehr Schwierigkeiten haben, durch kommunikative Formate zu lernen, in denen eine abstrakte Sprache verwendet wird. Vielleicht ist aber dieses Kind durchaus kommunikativ veranlagt“, ergänzt Otrel-Cass.

News 27.10.2021

Vortrag „Forschungsergebnisse zu Lernprozessen während der Pandemie“ am ilf Mainz
 

Am 10.11.2021 findet am Institut für Lehrerfort- und -weiterbildung (ilf) in Mainz die Veranstaltung „Schule am Scheideweg – Chancen und Herausforde-rungen digitalisierten Lernens“ statt. Prof. Christoph Helm wird einen Impulsvortrag zum Thema „Forschungsergebnisse zu Lernprozessen während der Pandemie“ mit anschließender Podiumsdiskussion halten.

Aufgaben der School of Education

In den Bereichen Bildungsforschung und Didaktik der Mathematik, Informatik und Naturwissenschaften (MINT) verfolgen wir zentrale Ziele:

Lehre

Die Koordination und Weiterentwicklung der “PädagogInnenbildung Neu” ist ein großes Anliegen der JKU und der SoE. Die intensive Abstimmung zwischen der SoE und den Partnerhochschulen im Cluster Mitte ist Basis der erfolgreichen neuen Lehrerbildung in Oberösterreich. Eine wichtige Rolle bildet dabei auch der enge Austausch mit der Schulpraxis. Die SoE ist aber nicht nur in der LehrerInnenbildung tätig, sondern leistet auch bildungswissenschaftliche und fachdidaktische Beiträge zu anderen Studienrichtungen der JKU sowie zu zahlreichen Fort- und Weiterbildungsangeboten. 

Die Studienrichtungen der JKU an der School of Education umfassen 

  • Bachelor und Masterstudium Sekundarstufe Allgemein, 
  • Wirtschaftspädagogik, 
  • Masterstudium Politische Bildung, 
  • Masterstudium Schulmanagement (Universitätslehrgang), 
  • PhD in Education

Forschung

Wir betreiben bildungswissenschaftliche und fachdidaktische Forschung auf internationalem Niveau zu unterschiedlichsten Fragen der LehrerInnenbildung, des Lernens und Lehrens an Schulen sowie des Bildungswesens und seiner Bedingungen. Ein besonderes Kernthema an der JKU School of Education ist dabei die fortschreitende Digitalisierung und Technologieausrichtung in Schulen und in der Bildung allgemein. Hierzu wurde eigens das Center for Open Digital Education (CODE) eingerichtet. Weitere Felder sind die Fächer Pädagogik sowie Pädagogische Psychologie und Entwicklungspsychologie. Die Abteilung für MINT Didaktik beschäftigt sich mit der Fachdidaktik in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften (Biologie, Chemie, Physik) und Technik.

Ein besonderes Anliegen der Abteilung für Bildungsforschung sind Forschungsprojekte in Kooperation mit anderen pädagogischen Hochschulen. Hierfür wurde das Linzer Zentrum für Bildungsforschung und Evaluation ins Leben gerufen. Hohen Stellenwert hat auch die Nachwuchsförderung im Rahmen des PhD in Education. Zahlreiche internationale PhD Candidates aus aller Welt forschen jedes Semester an der JKU Linz. 

Information und Außendarstellung

Koordinierte Information der Studierenden und Öffentlichkeitsarbeit für Forschung und Lehre an der JKU im Bereich der Fachdidaktiken und Bildungsforschung.

Organisation

Direktorium

Name DW E-Mail
Univ. Prof. DI Mag. Dr. Dr.h.c. Markus Hohenwarter 6871 markus.hohenwarter@jku.at
Univ.-Prof. Mag. Dr. Christoph Helm 7241 christoph.helm@jku.at

 

Abteilungen