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Sozialstruktur und Wertewandel in Österreich, Trends 1986-2016

Bacher J., Grausgruber A., Haller M., Höllinger F., Prandner D., Verwiebe R. (Hrsg.) (2019): Sozialstruktur und Wertewandel in Österreich. Trends 1986-2016. Wiesbaden: Springerverlag.

Aktuelle gesellschaftliche Dynamiken führen zu vielfältigen Veränderungen in den Lebensbedingungen und Wertorientierungen in Österreich. Neben kontinuierlichen Entwicklungen zeigen sich bei den Wertorientierungen auch neue Tendenzen im Spannungsfeld zwischen Tradition und Neuorientierung. Vor dem Hintergrund zunehmender sozialer Ungleichheit werden Wandlungsprozesse bei Arbeit und Erwerbstätigkeit, Bildungschancen, Geschlechterrollen, Partnerschaft und Familie, Politik sowie Lebensqualität thematisiert. Diese Trends werden auf Grundlage repräsentativer Umfragen zwischen 1986 und 2016 dargestellt und diskutiert.

50 Jahre Soziologie: Berichte, Analysen, Reflexionen

Rami, U., Beham-Rabanser, M., Bacher, J., & Grausgruber, A. (2018). 50 Jahre Soziologie: Berichte, Analysen, Reflexionen, Soziologische Beiträge zu aktuellen Gesellschaftsfragen (1. Auflage 2018). Linz: Trauner Verlag.

Das vorliegende Buch mit dem Titel „50 Jahre Soziologie: Berichte, Analysen, Reflexionen“ gibt Einblick in eine bewegte Geschichte des Instituts für Soziologie in den vergangenen fünf Jahrzehnten. Dabei werden durch unterschiedliche Zugänge und Methoden Geschichte und Gegenwart auf vielfältige Weise verbunden. Die Entstehungs- und Entwicklungsgeschichte des Instituts gepaart mit Erlebnissen und Erfahrungen am Institut für Soziologie sowie Erinnerungen an das Institut für Soziologie werden aufgerollt und vor den Vorhang geholt, um den LeserInnen einen Einblick in die Entwicklungen, aber auch in die daraus resultierenden Herausforderungen für die Zukunft der Soziologie an der JKU zu bieten.

Im Alter gut betreut Wohnen in Oberösterreich.

Erkenntnisse aus der Evaluierung alternativer Wohnformen in OÖ

Ausgehend von der Diskussion über das gegenwärtige und zukünftige Dienstleistungsangebot des Landes Oberösterreich für ältere Menschen werden im Beitrag Erkenntnisse aus Evaluierungen von zwei „Alternativen Wohnprojekten“ in OÖ dargestellt. Neben ausgewählten Ergebnissen werden Empfehlungen für vergleichbare Projekte ausgesprochen und einige Perspektiven für zukünftiges Wohnen im Alter aufgezeigt. Die Evaluierungsergebnisse zeigen ein positives Bild: Die Projektziele wurden weitgehend erreicht, auch wenn noch Informationsbedarf hinsichtlich Möglichkeiten und Grenzen dieses Angebots besteht. Die Projekte sind bei entsprechenden Anpassungen gut auf andere Regionen übertragbar.

12. Dezember 2018: Buchpräsentation
Sozialstruktur und Wertewandel in Österreich.
Trends 1986-2016

VHS Linz, Wissensturm, Raum 15.04
Beginn: 18.30 Uhr

 

„Gutes“ Leben für alle: Ansprüche und Stolpersteine
Erweiterte Freiräume in der Arbeitswelt, im privaten Zusammenleben, in der Freizeit bringen neue Gestaltungsspielräume. Wird die Freiheit angesichts solcher Optionenvielfalt zu viel und unüberschaubar, dann kann sie zu Unsicherheit und Orientierungslosigkeit führen und die Suche nach Kontinuität und Rückbesinnung auf traditionelle Werte auslösen.
In welcher Weise und in welchem Ausmaß wollen die ÖsterreicherInnen selbst über ihr Leben bestimmen? Was erwarten sie von einem guten Leben? Welche Ansprüche und Erwartungen haben sie dabei an die Politik, die Arbeitswelt, die Familie und die Freizeit?

Begrüßung durch Mag. Belmir Zec (VHS Linz)

Impulsstatements
Was ist den Österreicher/innen wichtig?
em.o. Univ.-Prof. Max Haller (Universität Graz, Öst. Akademie der Wissenschaft)
Welche Ansprüche haben sie an Politik, Arbeit, Familie, Freizeit?
Dr.in Martina Beham-Rabanser, Dr. Alfred Grausgruber, Mag. Dimitri Prandner (alle JKU Linz), Univ.-Prof. Dr. Roland Verwiebe (Universität Wien)

Podiumsdiskussion mit Mag.a Dagmar Andree, MBA (Arbeiterkammer OÖ), Univ.-Prof. Dr. Franz Gruber (Rektor KU Linz), Dr.in Christine Haiden (Journalistin und Autorin), Dr. Erhard Prugger (WK OÖ), Univ.-Prof. Dr. Roland Verwiebe (Universität Wien)

Moderation: Univ.-Prof. Dr. Johann Bacher

Im Anschluss laden wir gemeinsam mit dem Berufsverband der Soziologen und Soziologinnen zu einem Imbiss ein.

Eintritt frei!

Anmeldung erbeten unter aes_sekretariat@jku.at
oder +43(0)732-2468-7707

Hochschulbildungsangebot für Geflüchtete: MORE.

Erfahrungen und Erkenntnisse
Beitrag zur Evaluierung des MORE-Programms an der österreichischen Universitäten in Kooperation mit der Österreichischen Universitätskonferenz

Migration ist eine der zentralen Herausforderungen moderner Gesellschaften, haben doch die globalen Migrationsströme in den letzten Jahrzehnten aufgrund des gesellschaftlichen und technologischen Wandels stark zugenommen. Dabei nimmt die Flucht und die Frage nach der gesellschaftlichen Integration flüchtender Menschen eine zentrale Position in der gesellschaftlichen Debatte ein. Das von der österreichische Universitätenkonferenz- uniko (www.uniko.ac.at) - initiierte MORE-Programm sollte Personen helfen sich nach der Flucht in das österreichische Hochschulsystem einzufinden.

Dimitri Prandner und Robert Moosbrugger haben TeilnehmerInnen zu Ihren Erfahrungen im Programm befragt und das Programm nach 5 Semestern evaluieren lassen. Die Ergebnisse der Evaluation sind im folgenden Bericht zu finden.

Artikel in German Journal of Human Resource Management

Neuer Artikel: "Sickness presenteeism as coping behaviour under conditions of high job control"

Gerich, J. (2018). Sickness presenteeism as coping behaviour under conditions of high job control. German Journal of Human Resource Management, doi.org/10.1177/2397002218794837.

News & Events

Revisiting the trans-situationality of values in Schwartz’s Portrait Values Questionnaire

Die Publikation "Revisiting the trans-situationality of values in Schwartz’s Portrait Values Questionnaire" steht unter folgendem Link als Download zur Verfügung:

https://link.springer.com/article/10.1007/s11135-018-0784-8?wt_mc=Internal.Event.1.SEM.ArticleAuthorOnlineFirst

Auf dem richtigen Weg?

 A., Grausgruber, E., Nowotny, R., Grausgruber-Berner (2017)
Im Jahr 2008 hat das Land Oberösterreich gemeinsam mit zahlreichen Trägern, Einrichtungen, Interessenverbänden und engagierten Menschen mit Beeinträchtigungen aufbauend auf die UN-Behindertenrechtskonvention das Oö. Chancengleichheitsgesetz (Oö. ChG) erarbeitet. Damit wurde eine neue Grundlage für die Inklusion von Menschen mit Beeinträchtigungen geschaffen. Die vorliegende Arbeit fasst wesentliche Ergebnisse der Evaluation des Oö. ChG zusammen und prüft, wie gut es gelingt, die Chancengleichheit für Menschen mit Beeinträchtigungen in Oberösterreich durch das neue Gesetz zu verbessern. So wird u. a. erhoben: In welchem Ausmaß werden die Leistungen erfüllt? Wie werden die Selbstbestimmungsmöglichkeiten beurteilt? Wie gelingen Planung, Steuerung und Optimierung der Versorgungsprozesse? Wie durchlässig sind die Prozesse? Wie wird das Oö. ChG allgemein beurteilt, welche Stärken und welche Schwächen werden gesehen?

Soziologische Beiträge zu aktuellen Gesellschaftsfragen Band 1

Buchpräsentation und Lesung mit Maria Hofstätter

Marie Jahoda.
Politik und Forschung aus Leidenschaft.

Präsentation der Neuerscheinung:
Marie Jahoda. Lebensgeschichtliche Protokolle der arbeitenden
Klassen 1850-1930. Dissertation 1932.
Herausgegeben von: Johann Bacher, Waltraud Kannonier-Finster und
Meinrad Ziegler (Innsbruck, StudienVerlag)
Dienstag, 24. Oktober 2017, 19:00 Uhr
Central
Landstraße 36, 4020 Linz

Artikel in Journal for Labour Market Research

Bacher, J., Koblbauer, Ch., Leitgöb, H., Tamesberger, D. (2017). Small differences matter: how regional distinctions in educational and labour market policy account for heterogeneity in NEET rates. Journal for Labour Market Research 51:4, DOI 10.1186/s12651-017-0232-6.