Willkommen am Institut für Controlling und Consulting!

Das Institut für Controlling und Consulting ist seit 30 Jahren institutionell an der Johannes Kepler Universität verankert und wird seit 1. Oktober 2005 von Frau Univ.-Prof. Dr. Birgit Feldbauer-Durstmüller geleitet.

Das Controlling ist eine unternehmerische Funktion, welche einen zentralen Beitrag zum nachhaltigen Erfolg einer Organisation leistet. Zum Aufgabengebiet von ControllerInnen zählt die Gestaltung und Begleitung des Management-Prozesses im Hinblick auf Zielfindung, Planung, Steuerung und Informationsbereitstellung.

Die Ausbildung des Instituts umfasst folgende Schwerpunkte:

  • Operatives Controlling
  • Strategisches Controlling
  • Risiko- und Krisenmanagement
  • Controlling und IT

Neben fachlichen Inhalten werden auch persönliche und soziale Aspekte der Controllerrolle thematisiert („Business Partner“).  Die IT-Unterstützung gehört seit langem zum Arbeitsalltag von ControllerInnen. Ein großer Schwerpunkt liegt daher auf der voranschreitenden Digitalisierung unternehmerischer Prozesse.

Die Forschung des Instituts zeichnet sich durch eine hohe Interdisziplinarität aus und deckt alle Schwerpunkte der JKU ab. Diese ist sowohl international (Journals) als auch national (Praktiker) orientiert. 

Das Institut unterhält Kontakte zu zahlreichen Partnern aus der Industrie, kleinen und mittleren Unternehmen, Familienunternehmen, Banken oder Gläubigerschutzverbänden. Diese enge Verbundenheit mit der Unternehmenspraxis kommt in Form von Praxisprojekten, Praktika, Vorträgen und Exkursionen zum Ausdruck.

 

Institut für Controlling und Consulting

Adresse

Johannes Kepler Universität Linz
Altenberger Straße 69
4040 Linz

Standort

Managementzentrum, 4. Stock, Raum 409A

Öffnungszeiten Sekretariat

ACHTUNG: Am FR, 14. Mai und FR, 4. Juni (Rektorstag) bleibt das Sekretariat jeweils geschlossen!

Montag:
13:00 bis 15:30 Uhr

Dienstag, Donnerstag, Freitag:
08:30 bis 11:00 Uhr

Mittwoch: Geschlossen

Telefon

+43 732 2468 7044

News & Events
News 28.10.2021

Call for Papers: 9th Annual Conference on Risk Governance

University of Siegen in association with the Journal of Risk Research.
General theme: "Risk Governance: Culture Matters!"
 

Event 12.05.2021

Gastvortrag 12. Mai

"SAP in der Praxis am Beispiel der TGW Wels"

News 11.05.2021

Call for Papers: Religion, Spirituality and Faith in a Secular Business World

Special issue of management revue - Socio-Economic Studies

News 30.04.2021

Mit Systematic Reviews die BWL verstehen

Ähnlich wie in anderen Wissenschaftsdisziplinen wachsen auch in der Betriebswirtschaftslehre (BWL) die veröffentlichten Forschungsergebnisse stark, mitunter sogar exponentiell, an. Für die einzelne Forscherin bzw. den einzelnen Forscher wird es damit immer herausfordernder, über die Teilstränge der BWL-Forschungsliteratur den Überblick zu behalten. Eine Methode, um diesen Überblick trotz der stark anwachsenden Forschungsergebnisse nicht zu verlieren oder erst zu erlangen, sind sogenannte Systematic Reviews. Ziel dieser Methode ist, in systematischer und transparenter Weise die vorhandene Literatur zu einem gewissen Thema oder Zusammenhang möglichst ganzheitlich zu identifizieren, zu analysieren und darauf basierend lohnenswerte Wege für die weitere Forschung aufzuzeigen.

Prof. Martin Hiebl, Gastprofessor am Institut für Controlling und Consulting der JKU und Inhaber des Lehrstuhls für BWL, insbesondere Management Accounting and Control an der Universität Siegen, beschäftigt sich bereits seit längerem mit derlei Systematic Reviews. Aufgrund der Tatsache, dass aber bislang relativ wenige Hinweise zur Durchführung dieser Systematic Reviews in der BWL bestanden haben, hat er einen Teilprozess dieser Reviews, nämlich die Auswahl der zu analysierenden Literaturquellen, näher analysiert. Die Ergebnisse hierzu wurden jüngst in dem führenden Journal für Forschungsmethoden in der BWL, nämlich Organizational Research Methods, publiziert. In diesem Methoden-Paper gibt Hiebl Hinweise, wie zukünftige Systematic Reviews in der BWL noch besser einer strukturierten, vollständigen und transparenten Literaturauswahl nachkommen können. Dass es in der BWL Bedarf an solchen Hinweisen gibt, zeigt der Umstand, dass der Artikel bereits jetzt einer der drei am häufigsten heruntergeladenen Artikel dieses Journal in den letzten sechs Monaten ist. Gleichzeitig ist dies der erste Beitrag, der die JKU als Affiliation aufweist, der je in Organizational Research Methods publiziert wurde.

Ferner publizierte Hiebl auch jüngst eine Anwendung von Systematic Reviews in einem Top-Journal der Accounting- und Controlling-Forschung – der European Accounting Review. In dem Artikel mit dem Titel „Management Accounting Research on Africa“ liefert Hiebl zusammen mit seinem früheren Mitarbeiter Dr. Sinclear Ndemewah einen systematischen Überblick über die bisherige Literatur zu Controlling in Afrika. Ferner entwickeln die Autoren basierend auf dem Review ein Framework zum besseren Verständnis von Controlling in Afrika und zeigen eine Reihe von lohnenswerte Pfaden für die zukünftige Forschung hierzu auf. Der Artikel ist nach einem Beitrag von Axel Haller aus dem Jahr 2002 der erste eines mit der JKU affiliierten Wissenschaftlers in der European Accounting Review seit fast 20 Jahren.

Link zum Artikel in Organizational Research Methods (open access verfügbar): https://doi.org/10.1177/1094428120986851

Link zum Artikel in der European Accounting Review (open access verfügbar): https://doi.org/10.1080/09638180.2021.1897025