Öffentliche Soziologie.

23.03.2021 - Webinar

Karl Polanyi – Der Wirtschaft ihren Platz zuweisen.

Roland Atzmüller, Andreas Novy, Magdalena Prieler und Markus Marterbauer im Gespräch,

Moderation: Brigitte Aulenbacher

Eine Veranstaltung der Reihe "Gegenbewegungen: Der Wirtschaft ihren Platz zuweisen"

03.03.2021 - Radiobeitrag in der Sendereihe "Wissensturm aktuell" (Radio FRO):

Gegenbewegungen - der Wirtschaft ihren Platz zuweisen

Interview mit Prof.in Brigitte Aulenbacher zur Vortragsreihe „Gegenbewegungen: Der Wirtschaft ihren Platz zuweisen“, die am 23. März beginnt. Das Interview beginnt ab Minute 12:25 Min.

Das Interview in der CBA von Radio FRO https://cba.fro.at/490356

27.11.2020 - Beitrag in der Sendereihe "Gute Sorgearbeit? 24h Pflege in D, Ö und CH" (Radio FRO):

Covid19 und die Auswirkungen auf die 24h Betreuung

Covid19 hat einmal mehr deutlich gemacht welche Berufe Systemrelevanz haben. Allen voran zählt dazu der Pflegebereich. Wie schaut es bei der 24h Betreuung aus? In der 4. Sendung der Sendereihe "Gute Sorgearbeit? 24h Pflege in D, Ö und CH" gab es ein Zoom Gespräch mit den Projektmitarbeiterinnen aus Österreich Brigitte Aulenbacher, Michael Leiblfinger und Veronika Prieler von der Johannes Keppler Universität Linz.

18.11.2020 - Virtuelles Mediengespräch veranstaltet von Diskurs. Das Wissenschaftsnetz:

Spaltung der Gesellschaft und Krise der Politik – Gibt es den „Trumpismus“ auch in Europa und Österreich?

Die US-Wahl und Donald Trump sind geschlagen, aber der „Trumpismus“ wird bleiben. Das Mediengespräch nimmt die US-Wahl zum Anlass, um das dahinterliegende Phänomen der sozialen Spaltung der Gesellschaft und den Aufstieg des Rechtspopulismus für Europa und Österreich aus sozialwissenschaftlicher Perspektive zu beleuchten. Es sprechen Prof. Dr. Wilhelm Heitmeyer (Universität Bielefeld) zum Thema "Langfristigkeit: Ökonomische und soziale Desintegration verstärken rechte Bedrohungsallianzen", Univ.-Prof.in Dr.in Brigitte Aulenbacher (JKU Linz) mit einem Input zum Thema "Tiefengeschichten: Prekäre Verhältnisse, soziale Spaltungen und Populismus und Dr.in Carina Altreiter (WU Wien) über "Spaltungslinien in der österreichischen Gegenwartsgesellschaft". Die Moderation wurde von Dr. Manfred Krenn (Diskurs. Das Wissenschaftsnetz)

17.11.2020 - Ringvorlesung Nachhaltigkeitsziele SDG 8 an der Universität Insbruck:

Decent Work and Economic Growth

Einleitung der Ringvorlesung: Vizerektorin Univ.-Prof.in Dr.in Ulrike Tanzer (Universität Innsbruck); Moderation: Univ.-Prof. Dr. Markus Ohndorf (Universität Innsbruck); Vortragende: Univ.-Prof.in Dr.in Brigitte Aulenbacher (Johannes Kepler Universität Linz); Mag.a Jenni Tischer Sen.Sc (Universität für angewante Kunst Wien)

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29.05.2020 - Radiobeitrag auf Ö1 in der Sendereihe Punkt Eins:

Humankapital - der Mensch, eine Ressource?

"Arbeitende Menschen sind sehr viel mehr als bloße "Ressourcen"." Dieser Satz steht am Anfang des Manifests "Arbeit: Demokratisieren, dekommodifizieren, nachhaltig gestalten", das mittlerweile über 5.000 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler weltweit unterzeichnet haben.
Die Corona-Pandemie hat wie ein Brennglas deutlich gemacht, wo die Probleme der heutigen Arbeitswelt liegen - und wie problematisch auch das Menschenbild der "humanen Ressource" ist. Prekäre Beschäftigung, hohe Arbeitslosigkeit, Scheinselbstständigkeit, die vielen Menschen, die unbezahlte Arbeit leisten - vor allem Frauen - und all jene in den "systemrelevanten" Berufen, die schlecht entlohnt werden und für ihre Arbeit wenig soziale Anerkennung erhalten. Das Manifest fasst nicht nur den Status Quo zusammen, es enthält auch Lösungsvorschläge. Der Mensch, der seine Arbeitskraft, Lebenszeit und Gesundheit investiert, sollte "bei strategischen Entscheidungen das gleiche Gewicht haben wie die- und derjenige, die ihr Kapital investieren", lautet eine der Forderungen. "Hören wir auf, Menschen als Ressourcen zu behandeln-damit wir uns gemeinsam um die Erhaltung des Lebens auf diesem Planeten kümmern können". Wie kann das gelingen?

Eingeladene Gäste in der Sendung: Univ.-Prof. Dr. Brigitte Aulenbacher, Institut für Soziologie, Johannes-Kepler-Universität Linz, Dr. Katharina Mader, Department Volkswirtschaft, Institut für Heterodoxe Ökonomie, Wirtschaftsuniversität Wien & Univ.-Prof. Dr. Christian Korunka, Fakultät für Psychologie, Universität Wien. Moderiert wurde die Sendung von Barbara Zeithammer.

04.10.2019 - Beitrag in der Sendereihe "Gute Sorgearbeit? 24h Pflege in D, Ö und CH" (Radio FRO):

24h Pflege: Im Vergleich Deutschland, Österreich und die Schweiz

In der dritten Sendung der Sendereihe zur 24h Pflege begrüßen wir die Projektleiterinnen des Projekts "Gute Sorgearbeit? 24h in D-A-CH" aus Deutschland, Helma Lutz, aus Österreich, Brigitte Aulenbacher und der Schweiz, Karin Schwiter im Studio und stellen einen Ländervergleich an.
Helma Lutz, Brigitte Aulenbacher und Karin Schwiter sprechen im Studio über die aktuellen Forschungserkenntnisse in ihren Ländern, diskutieren Gemeinsamkeiten und Unterschiede. Wie schaut die Arbeit der Vermittlungsagenturen aus (arbeiten meist gewinnorienertiert), welche Rolle spielen die Medien (zT Berichterstattung über die Pflege daheim statt im Heim), wer sind bzw. woher kommen die Betreuerinnen (oft aus Zentral- und Osteuropa, lassen ihre Familien zurück und es tun sich in ihren Heimatländern Versorgungslücken auf) und wie geht es den Betreuenden (ist Heim wirklich die letzte Alternative?)? Was macht die Politik (Pflegeversicherung, Pflegebonus,..)? Infos zum Forschungsprojekt 24h Pflege in D, A und CH: http://decent-care-work.net; Moderation: Daniela Banglmayr

05.09.2019 - Podcastfolge von Die Grünen Währing:

Die Pflege ist ein umkämpftes Feld

Ein Gespräch von Andreas Novy mit Brigitte Aulenbacher zu den Problemen im Bereich Pflege und möglichen lokale Lösungsansätzen.

12.06.2019 - Radiogespräch des FROzine Magazins (Radio FRO):

Bullshitisierung von Arbeit

Der Anarchist David Graeber hat ein neues Buch geschrieben. Ein Drittel der Befragten im Buch „Bullshit Jobs“ von David Graeber gibt an, ihre Arbeit als sinnlos zu betrachten. Berufsbeschreibungen, die sich mit „Kästchenankreuzen“ oder „Arbeitverteilen“ beschreiben lassen, sind sinnentleert, solche dürftigen Umschreibungen verweisen auf eine Substanzlosigkeit von Arbeit; sie hat in der Gesellschaft keinen Wert und dient dazu den Schein zu wahren. Fünf Kategorien von Bullshit Jobs hat der Autor ausgemacht. Auch, wo von „strategisch“ die Rede ist, wo standardisiert Zertifiziert wird, wo von Qualitätsmanagement und Führungsqualität, auch von Kompetenz und Exzellenz gesprochen wird, ist ein Indiz auszumachen, für etwas, das David Graeber als Bullshitisierung bezeichnet. Diese Formen von entfremdeter Arbeit zieht sich heute als Querschnittsmaterie durch alle Arbeitsbereiche. David Graeber behauptet, das Dilemma ist, dass das Verhältnis von Nützlichkeit und Bezahlung zusehends verkehrt wird.

FROzine hat sich mit der Soziologin Brigitte Aulenbacher zum Interview über das Buch Bullshit Jobs. Vom wahren Wert der Arbeit getroffen. Brigitte Aulenbacher lehrt an der JKU Linz und beschäftigt sich in ihrer Forschung unter anderem mit Care-Arbeit und Fürsorge.

11.06.20219 - Radiogespräch des FROzine Magazins (Radio FRO):

Wie wirkt die Aktion 20.000?

Seit geraumer Zeit hat sich die Arbeitsmarktsituation so entwickelt, dass es im Besonderen für ältere Arbeitnehmer*innen schwierig ist, aus der Arbeitslosigkeit heraus wieder eine Anstellung zu finden. „Ältere“-  damit sind Menschen ab fünfzig gemeint, die besonders nach längerer Arbeitslosigkeit kaum mehr eine Chance auf einen Wiedereinstieg in den Arbeitsmarkt haben. Daran änderte auch die seit Ende 2016 wieder sinkende Arbeitslosigkeit in Österreich nichts. Warum kommt dieser Aufschwung nicht bei allen Menschen an? Was sind die Hintergründe für diese Entwicklung? Im Jahr 2016 gab es insgesamt rund 50.000 solcher langzeitbeschäftigungslosen Menschen. Mit der Ende Juni 2017 beschlossenen Aktion 20.000 tat sich die Chance auf, zumindest einem Teil davon wieder eine sinnvolle Beschäftigung anzubieten. 20.000 geförderte Arbeitsplätze bei Gemeinden, gemeinnützigen Organisationen und den Sozialen Unternehmen wurden geschaffen. Der Bund hat die Lohn- und Lohnnebenkosten bis zu 100 Prozent für maximal zwei Jahre übernommen. Pro Arbeitsplatz entspricht das durchschnittlich 27.000 Euro im Jahr und damit nur um rund 10.000 Euro mehr, als jene Kosten, die durch Arbeitslosengeld und Notstandshilfe für langzeitbeschäftigungslose Menschen ohnehin anfallen würden. Wo konnten solche Stellen geschaffen werden? Wieviele waren es in Oberösterreich? Wie genau ist das abgelaufen? Was löste diese Aktion bei Betroffenen aus?

Brigitta Schmidsberger (Personaldirektorin Stadt Linz), Roland Atzmüller (Soziologe JKU Linz) und Johannes Mayerbrugger (Angestellter) diskutieren mit Sigrid Ecker über die Auswirkungen der Aktion 20.000 und deren Beendigung.

 03.05.2019 - FALTER-Radio. Der Podcast mit Raimund Löw:

Europa & Karl Polanyi

Thema der Sendung: Europa definiert sich neu. Wie der Aufstieg nationalistischer Demagogen und Umbruch in der Wirtschaft zusammenhängen. Braucht unsere Marktwirtschaft mehr Kontrolle, um den Nationalismus in die Schranken zu weisen, wie das einst der linke Vordenker Karl Polanyi vertreten hat? Zu hören sind der Industrielle und ehemalige SPÖ-Vizekanzler Hannes Androsch, die Soziologin und Universitätsprofessorin Brigitte Aulenbacher und FALTER-Herausgeber Armin Thurnher.

14./15.02.2019 - Beitrag in der Sendereihe "Gute Sorgearbeit? 24h Pflege in D, Ö und CH" (Radio FRO):

Nachdenken über die Zukunft des Sorgens und der Sorgearbeit / Erfahrungen, Probleme und Visionen in der Sorgearbeit

Am 14. und 15. Februar 2019  fand die Tagung „Zwischen Dystopien und Utopien. Nachdenken über die Zukunft des Sorgens und der Sorgearbeit“ an der JKU statt, veranstaltet von Care.Macht.Mehr (https://care-macht-mehr.com) und dem Institut für Soziologie, Abteilung für Gesellschaftstheorien und Sozialanalysen der JKU. Es wurden u.a. neue Studien und Forschungsarbeiten zu Themen wie Arbeits- und Beschäftigungsverhältnisse in der Pflege, 24h Betreuung, Vermittlung und Erbringung, Care und Migration, Care zu Hause, Neue Sorgeerfordernisse und – formen sowie Elternschaft und Kinderbetreuung im Wandel und Erfahrungen, Probleme und Visionen in der Kinderbetreuung vorgestellt. Eröffnet wurde der Vortrag von Cornelia Klinger, Philosophin an der Universität Tübingen. In dieser Sendung, die der 2. Teil der Sendereihe Gute Sorgearbeit? 24 h Pflege in D, A und CH ist, werden folgende Tagungsbeiträge vorgestellt: Cornelia Klinger (Universität Tübingen): Wenig Unterschied, viel Ungleichheit. Leben und Arbeiten im Spätkapitalismus; Maria Dammayr (Universität Linz, Ausbildungszentrum Klinikum Wels-Grieskirchen): Gute Pflege zwischen Anspruch und Widerspruch. Oder: Von der Beweglichkeit des (Für-)Sorgeethos zwischen Anpassungsfähigkeit und Widerspenstigkeit; Benjamin Neumann (Technische Universität Dortmund): Zukünfte der Elternschaft: Politische Potenziale‚ geteilter Elternschaft‘ mit Judith Butler und Jacques Ranciére; Michael Wutzler (Universität Siegen): Vom Disziplinarregime zum Kooperationsregime: Umbrüche in der gesellschaftlichen Ordnung der Sorge um Kinder; Helma Lutz (Universität Frankfurt am Main): Die Hinterbühne der Care-Arbeit: Was passiert auf der Rückseite der Care-Migartion?; Annett Maiwald (Universität Halle Wittenberg): Die Alltagswirklichkeit der Sorgeverhältnisse in Kitas als entwicklungsträchtige utopische Ressource.; Fabienne Décieux (Universität Linz): Gute Kinderbetreuung!? – Ideen, Diskurse und Realitäten.

Infos zum Forschungsprojekt 24h Pflege in D, A und CH: http://decent-care-work.net; Sendungsgestaltung: Daniela Banglmayr

09.11.2018 - Beitrag in der Sendereihe "Gute Sorgearbeit? 24h Pflege in D, Ö und CH" (Radio FRO):

Gute Sorgearbeit? 24h Pflege in D, A und CH

Die Sendung bildet den Auftakt einer 5 teiligen Sendereihe zum Thema 24h Betreuung in D, A und CH. Wir begleiten das Forschungsprojekt rund um das Team von Brigitte Aulenbacher, Institut für Soziologie, Abteilung für Gesellschaftstehorie und Sozialanalysen an der Johannes Kepler Universität. In der ersten Sendung am Freitag, den 9.11. 2018 stellten wir das Projekt, sowie das Projektteam näher vor und sprachen über die Ausgestaltung der 24h Betreuung. Auch darüber dass dieses Arrangement sehr verbreitet ist, jedoch in den einzelnen Ländern spezifisch ausgestaltet ist.

Zu Gast im Studio: Brigitte Aulenbacher, Michael Leiblfinger, Veronika Prieler; Moderation: Daniela Banglmayr

18.5.2018 - Radiogespräch in der Sendung Kultur & Bildung spezial (Radio FRO):

Vom Verschwinden der Frauen: Wie männlich ist die Wissenschaft?

Wohin verschwinden die Frauen nach Abschluß ihres Studiums und warum bleiben weniger Frauen als Männer in der Wissenschaft? Mehr als die Hälfte der Studierenden an österreichischen Universitäten sind Frauen. Doch wohin verschwinden die Frauen nach Abschluß ihres Studiums? Warum bleiben viele Frauen als Assistentinnen an der Uni? Und je steiler die Karriere wird, umso weniger sind Frauen auf der Bildfläche (zB Professorinnen). Ist die Wisenschaft immer noch zu männlich? Gibt es Strategien dagegen? Im Hinblick auf Gleichstellungspolitiken und Politiken, die auf Entlastung in Sorgeverpflichtungen zielen, lohnt der Blick auf verschiedene Länder in der Frage: Was kann und soll eine Universität leisten, was die Familie, der Staat, der Markt? Dies und viel mehr diskutieren wir live im Studio mit: mit Brigitte Aulenbacher, Kristina Binner, Johanna Grubner und Margit Waid mit Radio FRO und Dorf TV.

Apri 2018 - Radiogespräch mit Birgitte Aulenbacher (Radio FRO):

Karl Marx im 21. Jahrhundert

In der Sendung geht es um die Vortragsreihe und Ausstellung zum 200. Geburtstag von Karl Marx, die im Wissensturm zu hören und zu sehen ist. Zu diesem Thema spircht Hildegard Griebl-Shehata mit der Univ. Prof.in Brigitte Aulenbacher.

11.07.2016 - Video Recording of the third ISA Forum of Sociology (Plenary Session):

Facing the Multiple Crises in Europe and Beyond

The ongoing European and global crisis is not limited to the economy and the financial system. Rather, it is rightly called a multiple crisis increasing social inequalities, aggravating care problems in welfare states and fundamentally questioning the so far unlimited exploitation of nature. Current policies exacerbate polarizations and provoke protest initiatives. ‘De-growth’, ‘Care Revolution’ or ‘Network Solidarity’ and many more examples point to a combination of fundamental societal critique and visions of a different society. It is suggested that the plenary not only discusses such approaches located between sociological analysis and civic protest, it also aims at bringing together the issues of work, care and relations to nature in a new way. This also means to critically address the prevailing compartmentalized approach to the current crisis in sociology. Speakers will be invited to the plenary who provide new perspectives on the interrelations between work, care and societal relations to nature and who develop new visions for societies.

Session Organizer: Brigitte Aulenbacher (University of Linz, Austria); Speakers: Klaus Dörre (University of Jena, Germany), Maria Markantanatou (University of Aegean, Greece), Annamaria Simonazzi (University of Rome, Italy), Josef Weidenholzer (European Parlamaent, Austria), Michael Burawoy (University of California, Berkley, USA)

29./30.05.2015 - Videomitschnitt der Tagung "Frei, flexibel, prekär. Arbeit zwischen Selbtsbestimmung und Unsicherheit" (Heinrich Böll-Stiftung)

Prekarisierung und (neue) Formen von sozialer Absicherung und Interessensvertretung

Die (politische) Idee einer gemeinsamen Arbeitnehmer/innenschaft kann durch individualisierte Erwerbsbiographien und Verantwortlichkeiten immer schwerer artikuliert werden. Während die Flexibilisierung des Arbeitsmarktes auf der einen Seite zu unmenschlichen Arbeitsbedingungen geführt hat, fußt prekäre Arbeit an vielen Stellen auf einem Ideal der Selbstverwirklichung und lässt sich deshalb nur schwer kritisieren. Brauchen wir also eine neue Kritik der (Erwerbs-)Arbeit? Und wie könnte eine Organisation zunehmend individualisierter Arbeitsbiografien heute aussehen? Darüber diskutieren Brigitte Aulenbacher, Helma Lutz, Hartmut Seifert und Wolfgang Strengmann–Kuhn.

Weiter Information zum Programm und zu den Inhalten der Tagung gibt es hier.

19.10.2015 - Videomitschnitt der Vortragsreihe „Talk im Turm“ (VHS Linz):

Feministische Kapitalismuskritik - Gegen die Vorherrschaft der Märkte und für eine bessere Gesellschaft.

Zu diesem Thema sprechen Univ.-Prof. Dr.in Brigitte Aulenbacher, Univ.-Prof. Dr.in Birgit Riegraf, Univ.-Prof. Dr.in Susanne Völker. Die Veranstaltung unter dem Titel "Talk im Turm" fand im Wissenstrum in Linz statt und wurde von der VHS Linz organisiert.

29.07.2013 - Videomitschnitt:

Interview mit Brigitte Aulenbacher im DFG Kolleg Postwachstumsgesellschaften der Universitä Jena

In einem kurzen Interview spricht Brigitte Aulenbacher, Senior Fellow des Kollegs Postwachstumsgesellschaften, über ihre Forschung zur Sorgearbeit und die Bezüge zu den Forschungsfragen des Kollegs.