Keplergebäude und Keplers Musikkomposition

Keplergebäude und Hörsaaltrakt sind das Zentrum für Studierende. Hier befinden sich die Hörsäle 1 bis 7. Im Hörsaal 1, dem größten an der JKU, finden 425 Student*innen Platz.

Neben Seminarräumen, Büros von Professor*innen und einigen Instituten, sind hier auch Fachbibliotheken und die Räumlichkeiten der Österreichischen Hochschüler*innenschaft (ÖH) untergebracht. Hier finden Studieninteressierte und Studierende die Beratungsräume der Studienvertretungen, das ÖH-Sozialreferat, der ÖH-Shop und die ÖH Bücherbörse. Darüber hinaus gibt es auch Anlaufstellen für Studierende mit Migrationshintergrund und Studierende, die ein Auslandssemester oder ein Auslandsjahr an der JKU absolvieren. Für die Kulinarik im Keplergebäude sorgt das Ch@t-Café.

Das Keplergebäude verwandelt sich jeden Herbst auch in ein großes Messezentrum. Hier finden die Karrieremesse sowie die Studieninformationsmessen (SIM) und weitere Veranstaltungen statt.

©Iris Ratzinger

Musikkomposition vor dem Keplergebäude

Kepler sprach in seinem astronomischen Buch Harmonice mundi von einem "harmonischen Gesetz". Er glaubte, dass Gott eine Harmonie im Sonnensystem verewigt hat und jeder Planet eine Melodie hat, die miteinander im Einklang stehen. „Ich fühle mich von einer unaussprechlichen Verzückung ergriffen ob des göttlichen Schauspiels der himmlischen Harmonie. Denn wir sehen hier, wie Gott gleich einem menschlichen Baumeister, der Ordnung und Regel gemäß, an die Grundlegung der Welt herangetreten ist". Keplers Anschauungen entsprachen dem, was heute als anthropisches Prinzip bezeichnet wird. In einem weiteren Manuskript beschrieb er eine Zusammenstellung von Übereinstimmungen zwischen der Bibel und wissenschaftlichen Sachverhalten. Wegen des Drucks der Kirche konnte er diesen Aufsatz allerdings nicht veröffentlichen.

©Iris Ratzinger